Grünkohlessen der Gremmendorfer Ortsunion
Schwarze und rote Prominenz

Münster-Gremmendorf -

Schwarze und rote Prominenz begrüßte die Gremmendorfer Ortsunion am Montag bei ihrem Grünkohlessen – darunter Oliver Wittke, Abgeordneter des Bundestages und bis vor Kurzem Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Dienstag, 03.12.2019, 16:52 Uhr aktualisiert: 03.12.2019, 18:22 Uhr
Woran erkennt man einen Bischof? Der Nikolaus befragte Oliver Wittke (l.) und den CDU-Landtagsabgeordneten Stefan Nacke.
Woran erkennt man einen Bischof? Der Nikolaus befragte Oliver Wittke (l.) und den CDU-Landtagsabgeordneten Stefan Nacke. Foto: Andreas Hasenkamp

Sehr gut aufgestellt und regiert sei Münster, es wachse – die Städte im Ruhrgebiet könnten Münster nur beneiden, sagte der CDU-Politiker. Was Münster vom Ruhrgebiet lernen könne? Zum städteübergreifenden öffentlichen Nahverkehr hat Wittke ein Beispiel, bei dem Städte über ihren „Tellerrand“ hinausgeschaut hätten: Der Rhein-Ruhr-Express verbinde Städte von Dortmund bis Köln derzeit schon im 20-Minuten-Takt. Im Vorgespräch mit Marc Würfel-Elberg hatte Wittke bedauert, dass nicht mehr Münsteraner sähen, dass der Sinn der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE) nicht allein in der Verbindung der Stadtteile mit Münsters Zentrum liege. Münster verdiene eine bessere ICE-Verbindung, fügte Wittke noch an. Gut finde er den Regionalverkehr Münsterland, dass liege auch an den dort aktiven privaten Trägern – hier deutete Würfel-Elberg an, dass er dies nicht ganz so positiv sehe.

Gerade hob der Abgeordnete im Hotel Münnich zu seiner Rede an, da platzte der Nikolaus herein. Bischof wird Wittke nicht, aber zum Herbst 2020 Hauptgeschäftsführer des Immobilienverbands ZIA.

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