Besucher der Innenstadt
550 Autofahrer nutzen Park-and-Ride-Angebot am Coesfelder Kreuz

Münster -

Kostenlos Parken am Coesfelder Kreuz, kostenlos Bus fahren in der Stadt: Diese Kombination bescherte dem Knotenpunkt nahe des Uni-Klinikums am zweiten Adventssamstag einen großen Andrang.

Sonntag, 08.12.2019, 17:30 Uhr aktualisiert: 08.12.2019, 18:47 Uhr
Im Fünf-Minuten-Takt fuhren die Busse am Samstag am Coesfelder Kreuz vor. Trotzdem war es an der Bushaltestelle voll.
Im Fünf-Minuten-Takt fuhren die Busse am Samstag am Coesfelder Kreuz vor. Trotzdem war es an der Bushaltestelle voll. Foto: Oliver Werner

Samstag, 13 Uhr, Parkhaus Coesfelder Kreuz. Die 62 Parkplätze des Autodecks A2 sind – bis auf einige Behindertenparkplätze – alle gefüllt. Knapp die Hälfte ist mit Fahrzeugen aus den Niederlanden belegt, die anderen verteilen sich auf 26 verschiedene deutsche Autokennzeichen, darunter in Münster nur selten zu sehende Exemplare wie RD (Rendsburg in Schleswig-Holstein), GM (Gummersbach), WAN (Wanne, Stadt Herne) oder NF (Kreis Nordfriesland).

Hildegard Pireddu ist mit zwei Bekannten aus Düsseldorf angereist und sucht jetzt den Weg zur Bushaltestelle am Coesfelder Kreuz, um zum Weihnachtsmarkt zu fahren. Das Park-and-Ride-Angebot hat sie im Internet entdeckt. Dass Parken und Busfahren an diesem Samstag für sie kostenlos sind, freut sie um so mehr. „Das klingt ja vielversprechend.“

Volle Weihnachtsmärkte und volle Busse

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Anreise aus den Niederlanden

Hildegard Pireddu ist an diesem Samstag nicht die einzige, die dieses Angebot nutzt. 550 Autofahrer aus allen Himmelsrichtungen steuern bis 15.30 Uhr das Parkhaus an, so die Zählung der Stadtwerke Münster. Danach sei die Frequenz abgesunken, heißt es.

Der Niederländer Ronald Gladdiner ist mit Freunden und Familie sogar aus dem 260 Kilometer entfernten Hellevoetsluis nahe Rotterdam angereist. Er war noch nie in Münster, hat aber gehört, dass der Weihnachtsmarkt sehr schön sei. Sein Landsmann Wilhelm Heinrich Bartel aus Rijssen hat 90 Minuten Fahrzeit schon hinter sich, als er das Coesfelder Kreuz erreicht. Bei der Diskussion in der Familie habe eine Fahrt nach Münster gegenüber einem Besuch im Centro Oberhausen das Rennen gemacht. „Der Weihnachtsmarkt in Münster ist draußen, nicht drinnen.“

Jetzt müssen Bartel und seine Begleiter sehen, dass sie im proppevollen Bus der Linie 12, die aus Gievenbeck kommt, noch einen Platz ergattern. Sie schaffen es.

Die Linien 11, 12 sowie der extra eingesetzte Shuttle-Bus sorgen dafür, dass am Coesfelder Kreuz ein fünf-Minuten-Takt eingehalten werden kann. Der Weihnachtsmarkt am Aegidiimarkt ist der erste, den die Linie 12 erreicht. Wer gedacht hat, am Coesfelder Kreuz sei es schon voll, der erlebt jetzt erst richtig das Getümmel.

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