Mahnwache am Hauptbahnhof
Protest gegen Uran-Transport aus Gronau

Münster -

In Russland werde das radioaktive Uran aus Gronau unter freiem Himmel gelagert - sagt jedenfalls die Initiative „sofortiger Atomausstieg“ (Sofa). Aus diesem Grund gab es am Montag gegen einen neuerlichen Transport nach Russland in zahlreichen Städten und Gemeinden des Münsterlands Proteste.

Montag, 09.12.2019, 18:30 Uhr aktualisiert: 09.12.2019, 20:58 Uhr
Mahnwache am Hauptbahnhof: Protest gegen Uran-Transport aus Gronau

Wie in zahlreichen Städten und Kommunen des Münsterlandes hat am Montag auch vor dem Hauptbahnhof Münster eine Mahnwache gegen einen Uran-Transport der Firma Urenco aus Gronau über Amsterdam nach Russland stattgefunden.

Was mit dem Uran-Müll, radioaktiven und toxischen Uranhexaflorid, in Russland passiere, sei bislang nicht geklärt, so Matthias Eickhoff, Vertreter der Initiative Sofa (Sofortiger Atomausstieg), die die Mahnwache angemeldet hatte. Er fordert: „Egal, ob es unbequem ist, oder die hoch die Kosten sind, der Müll muss in Deutschland verbleiben. Geht das nicht, muss man die Anlage eben stilllegen.“  

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