Hafen-Markt
Platanenpower gegen Hafen-Markt

Münster -

Neuer Name, aber kein neues Konzept: So lautet der Vorwurf der Nachbarschaftsinitiative Platanenpower. Die lehnt in einer Mitteilung auch den neuerlichen Versuch, einen überdimensionierten Supermarkt am Hansaring zu errichten, ab.

Donnerstag, 12.12.2019, 10:00 Uhr
Baustelle Hafen-Markt 
Baustelle Hafen-Markt  Foto: Oliver Werner

Die Nachbarschaftsinitiative Platanenpower lehnt auch den neuerlichen Versuch, einen überdimensionierten Supermarkt am Hansaring zu errichten, ab. Genau um einen solchen handele es sich auch nach der Umbenennung in einen „Hafen-Markt“. Abgesehen davon, dass überhaupt keine Markthalle im klassischen Sinne gebaut werden solle, finde man in diesem einen Getränkemarkt, Tiefkühlkost, „Non-Food“ und eine Drogerie, alles nicht eben typisch für eine Markthalle. Auch eine Bäckerei, ein Sushi-Stand, mediterrane Spezialitäten und eine Salatbar seien heute Bestandteil jedes besseren (und größeren) Supermarktes. Zudem solle es nur einen Kassenbereich geben, die einzigen Markthändler blieben also die Gebrüder Stroetmann, heißt es in einer Mitteilung der Initiative. Max Stroetmann schreibt in seinem Ergänzungsantrag vom 29. November 2019 daher konsequent und ehrlich von einem „Vollsortimenter“ für den „Versorgungseinkauf“. Es gehe nun darum, „die Einzelhandelsfläche des E-Centers mit Bausteinen eines Markthallenkonzeptes“ zu ergänzen. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Michael Jung lasse sich für alten Wein in neuen Schläuchen feiern. Was dies mit „hafentypischen Flair“ zu tun haben soll und wo die „vielen kleinen Läden“ seien, bleibe Jungs Geheimnis. Die Markthalle sei eine Mogelpackung und entspreche dem damaligen Kompromiss zwischen CDU und Grünen.

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