Abschied nach 29 Jahren
Geschäftsführer Burkhard Nolte verlässt das St. Franziskus-Hospital

Münster -

Eine Institution sagt Servus: Nach 29 Jahren im St. Franziskus-Hospital Münster wurde Geschäftsführer Burkhard Nolte jetzt feierlich verabschiedet. Sein Nachfolger steht schon fest.

Donnerstag, 12.12.2019, 11:31 Uhr aktualisiert: 12.12.2019, 11:42 Uhr
Abschied nach 29 Jahren: Geschäftsführer Burkhard Nolte verlässt das St. Franziskus-Hospital
Burkhard Nolte wurde nach 29 Jahren als Geschäftsführer aus dem St. Franziskus-Hospital verabschiedet. Foto: St. Franziskus-Hospital

Nach 29 Jahren im St. Franziskus-Hospital Münster wurde Geschäftsführer Burkhard Nolte jetzt feierlich verabschiedet. Die Geschäftsführung übergibt er laut Pressemitteilung des Krankenhauses zum kommenden Jahr vollständig an Klaus Abel, mit dem er die Geschicke des Hospitals seit Oktober 2018 gemeinsam gelenkt hat.

Burkhard Nolte bleibt als Regionalgeschäftsführer der St. Franziskus-Stiftung Münster weiter zuständig für die Hospitäler in Ahlen, Beckum und Lüdinghausen sowie für die FAC’T und das medicalORDERcenter – die gewerblichen Tochtergesellschaften der Stiftung.

Dank für die Treue

„Wir bedanken uns bei Herrn Nolte für seinen langjährigen Einsatz für das St. Franziskus-Hospital und freuen uns, dass er weiterhin in der Stiftung als Regionalgeschäftsführer tätig sein wird. Er hat mit umfassender Fachkenntnis und hohem persönlichem Engage­ment ganz wesentlich zur Entwicklung des Hospitals beigetragen“, so Dr. Klaus Goedereis, Vorstandsvorsitzender der St. Franziskus-Stiftung bei der Verabschiedung.

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Dr. Klaus Goedereis (r.), Vorstandsvorsitzender der St. Franziskus-Stiftung und Dr. Nils Brüggemann (l.), Vorstandsmitglied der St. Franziskus-Stiftung, danken Burkhard Nolte für die 29 Jahre als Geschäftsführer des St. Franziskus-Hospitals. Foto: St. Franziskus Hospital

Trotz immer schwieriger werdenden Rahmenbedingungen habe er mit zukunftsweisenden Konzepten stets die Weiterentwicklung des St. Franziskus-Hospitals vorangetrieben und das gute Miteinander im Haus dabei immer im Blick gehabt.

Weichensteller und Hobby-Fotograf

Neben der Etablierung zahlreicher neuer Fachdisziplinen und Spezialisierungen und der damit eingehenden deutlichen Steigerung der Anzahl der jährlich behandelten Patienten und auch der Mitarbeiter in allen Berufsgruppen des Hospitals hat der 63-jährige Nolte zahlreiche bauliche und strukturelle Weichen gestellt: Dazu gehören die Vergrößerung des Hospitals um ein drittes Bettenhaus, die Ausweitung der Intensiv- und OP-Kapazitäten, der Bau des Parkhauses sowie des Kopfbaus am Hohenzollernring mit Wahlleistungszimmern, heißt es weiter.

Zu den erwähnenswerten Projekten, die der Diplom-Kaufmann umgesetzt hat, zählt zudem das FranziskusCarré. Das medizinische Dienstleistungszentrum wurde 2007 eröffnet und verbindet ambulante und stationäre medizinische Versorgung auf dem FranziskusCampus miteinander.
„Ich hatte eine intensive, gute Zeit im Franziskus Hospital und werde die Kolleginnen und Kollegen vermissen. Ich freue mich jetzt auf die neu justierten Arbeitsschwerpunkte“, erzählt Burkhard Nolte. Auch wenn er als Regionalgeschäftsführer der Stiftung weiterhin gut ausgelastet sei, so möchte er sich zukünftig etwas mehr Zeit für die Familie und sein Hobby, das Fotografieren, nehmen.

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