Movember-Bewegung
Münsters Schnäuzer auf Platz eins

Münster -

Sie lassen sich Schnäuzer wachsen und sind damit super erfolgreich. Das Netzwerk „Münster‘s Finest“ hat seinen bisherigen Spendenrekord eingestellt und erreichte im deutschlandweiten Vergleich sämtlicher „Movember“-Teams den ersten Platz – mit einer stattlichen Summe.

Donnerstag, 12.12.2019, 19:50 Uhr aktualisiert: 12.12.2019, 19:55 Uhr
Erst am Monatsende wird rasiert. Die Männer von „Münster‘s Finest“ lassen sich für die „Movember“-Bewegung einen Schnäuzer wachsen, um auf die Männergesundheit aufmerksam zu machen. Im nationalen Ranking bei den Spendengeldern belegen sie Rang eins.
Erst am Monatsende wird rasiert. Die Männer von „Münster‘s Finest“ lassen sich für die „Movember“-Bewegung einen Schnäuzer wachsen, um auf die Männergesundheit aufmerksam zu machen. Im nationalen Ranking bei den Spendengeldern belegen sie Rang eins. Foto: Ahlke

Das Wachsen-lassen der Schnurrbärte, aber vor allem die vielen großen und kleinen Charity-Veranstaltungen von „Münster‘s Finest“ haben sich ausgezahlt. Im Rahmen der Movember“-Aktionen, die allesamt auf das wichtige Thema Männergesundheit aufmerksam machen und Geld für diesen guten Zweck sammeln, erreichte das münsterische Netzwerk aus Geschäftsleuten, Gastronomen, Sportlern und Kreativen den ersten Platz im deutschlandweiten Vergleich.

Spendengeld in Höhe von 26.704 Euro – eine so hohe Summe wie noch nie – wurde im November eingesammelt. Damit wurde nicht nur der bisherige Spendenrekord von „Münster‘s Finest“ gebrochen, das bereits seit mehreren Jahren existiert und sich seither an jedem Movember-Monat für die Männergesundheit beteiligt hat, sondern eben auch Rang eins im Vergleich zu allen anderen Teams in Deutschland belegt. „Das ist ein superschöner Erfolg, der uns natürlich zusätzlich motiviert“, sagt An­dreas Weitkamp, der diesjährige, von „Münster‘s Finest“ gekürte „Man of November“.

Dank an die Spender

Die Gruppe auf Platz zwei im bundesweiten Vergleich akquirierte 17. 390 Euro, Platz drei 17. 200 Euro. Zwei weitere Teams aus der Region haben es in die Top Ten geschafft, so dass insgesamt rund 50. 000 Euro aus dem Münsterland für die Männergesundheit geflossen sind. Im vergangenen Jahr hatte „Münster‘s Finest“ mit akquirierten 23 .000 Euro den zweiten Platz im nationalen Ranking belegt.

Der herzliche Dank gehe an jeden einzelnen Spender – „aber auch an diejenigen, die das Thema immer wieder in die Öffentlichkeit getragen haben, wie die Westfälischen Nachrichten und Antenne Münster“, sagt Weitkamp, der durch seine zahlreichen privaten Spendenläufe im nationalen Ranking den dritten Platz bei den Einzelpersonen belegt.

Auf die Gesundheit achten

Immer im November lassen sich die gut 30 Männer von „Münster‘s Finest“ einen Schnäuzer stehen. Mit dabei sind zum Beispiel Andreas Weitkamp (Modehäuser Schnitzler und Weitkamp), Jan Eismann (Einrichtungshaus Kösters), Erkan Ular (Weinbar Ideal), Tim Eber­hardt (Friedenskapelle) oder auch Kapitän Erol Taskoparan (Grafikstudio Ergotrips). Werden sie auf ihren plötzlich sprießenden „Schnubbi“ angesprochen, haben sie ihr erstes Ziel erreicht: Denn dann sprechen sie den anderen auf das Thema Männergesundheit an.

Männer sollen mit der Aktion motiviert werden, Vorsorgeuntersuchungen zum Beispiel zu Prostata- und Hodenkrebs wahrzunehmen oder auf ihre psychische und physische Gesundheit zu achten. „Movember“ setzt sich aus den Wörtern „Moustache“ (Schnurrbart) und November zusammen. Die internationale Fundraising-Bewegung hat ihren Ursprung in Australien.

„Münster‘s Finest“ hatte im vergangenen Monat über 20 Aktionen und Benefizveranstaltungen auf die Beine gestellt. Highlights waren die sehr gut besuchte Tombola im Ideal oder das Galadinner im Spitzner Restaurant.

Bei einer Shave-Party (Rasierparty) Ende November fielen dann die Schnäuzer. Doch im November 2020 werden sie wieder wachsen. Für die Gesundheit!

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