Interview mit Gründervater Alfons Kenkmann
Villa ten Hompel: Unabhängig vom Zeitgeist

Münster -

Die Villa ten Hompel, Ort der Erinnerungskultur mit Blick auf ziviles Handeln im NS-Staat, wird an diesem Wochenende 20 Jahre alt. Der Historiker Alfons Kenkmann warb ab Mitte der 90er Jahre mit großer Beharrlichkeit für das Projekt. Mit Erfolg – die Stadt kaufte die Villa und finanziert bis heute zum großen Teil deren vielbeachtete Arbeit. Von Karin Völker
Samstag, 14.12.2019, 14:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 14.12.2019, 14:00 Uhr
Prof. Dr. Alfons Kenkmann gilt als Gründervater der Villa ten Hompel. Er kämpfte beharrlich für das Projekt, war der erste wissenschaftlich Leiter, heute ist er wissenschaftlicher Beirat der Villa.
Im Dezember 1999 wurde aus der Villa ten Hompel am Kaiser-Wilhelm-Ring Münsters Geschichtsort für die NS-Zeit. Foto: pd
Die Villa ten Hompel, „Geschichtsort“ am Kaiser-Wilhelm-Ring, ist am 13. Dezember 1999 gegründet, 20 Jahre alt geworden. Am Sonntag (15. Dezember) wird das Jubiläumsjahr der international renommierten Einrichtung, die die Rolle der Zivilverwaltung und der Polizei in der Diktatur beleuchtet, mit einer Matinee gefeiert.
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