Junge kam um 0.20 Uhr im St.-Franziskus-Hospital zur Welt
Neujahrsbaby 2020 heißt Adrian

Münster -

Das erste Baby, das im neuen Jahr in Münster das Licht der Welt erblickt hat, heißt Adrian. Er wurde um 0.20 Uhr im St.-Franziskus-Hospital geboren. Die glückliche Mutter Beata Kalocaiva aus Münster freute sich über ihr mittlerweile neuntes Kind. Adrian kam mit 3810 Gramm zur Welt und ist 56 Zentimeter groß.

Mittwoch, 01.01.2020, 18:30 Uhr aktualisiert: 02.01.2020, 12:22 Uhr
Glücklich präsentiert Beata Kalocaiva ihren Sohn Adrian. Auch Oberärztin Iris van Deest (l.) und Schwester Diana Rubbert (M.) freuen sich über die erste Geburt im neuen Jahr.
Glücklich präsentiert Beata Kalocaiva ihren Sohn Adrian. Auch Oberärztin Iris van Deest (l.) und Schwester Diana Rubbert (M.) freuen sich über die erste Geburt im neuen Jahr. Foto: Matthias Ahlke

Bereits 41 Minuten später folgte die zweite Geburt im neuen Jahr – um 1.01 Uhr kam Leyla, Tochter von Lisa-Marie Teine und Ahmed Al-Talabanee, im Clemenshospital auf die Welt. Die erste Neujahrsgeburt im UKM gab es um 6.54 Uhr.

Im vergangenen Jahr wurden in Münster insgesamt 6153 Neugeborene beim Standesamt angemeldet (Stand: 19. Dezember). Die meisten Geburten gab es im St.-Franziskus-Hospital – 2444 Geburten, davon 66 Zwillings- und eine Drillingsgeburt. Damit erblickten hier insgesamt 2512 Kinder das Licht der Welt. Die Babyklappe wurde nach Angaben der Klinik nicht in Anspruch genommen.

„Wir sind stolz auf die überdurchschnittlich hohe Anzahl an natürlichen Geburten“, freut sich Dr. Nikolaos Trifyllis, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Franziskus-Hospital.

Im Clemenshospital gab es im vergangenen Jahr 1393 Geburten mit insgesamt 1406 Babys (Stand: 18. Dezember). Darunter waren 13 Zwillingspärchen. 717 Jungen standen 689 Mädchen gegenüber. Auch Kliniksprecher Michael Bührke bezeichnet sich als „stolz“, dass es 2019 im Schnitt rund vier Geburten pro Tag gegeben habe.

Mehr Jungen als Mädchen wurden auch in der Uniklinik geboren. 1224 Geburten wurden hier bis zum 18. Dezember gezählt – 675 Jungen, 597 Mädchen und 42 Zwillingspärchen, eine Drillingsgeburt und 172 Frühgeborene. „Es war ein relativ unspektakuläres Jahr“, resümiert ein Professor.

Die Geburtenzahl im Herz-Jesu-Krankenhaus war gegenüber dem Vorjahr mit 757 leicht rückläufig. „Mit dem jetzt abgeschlossenen Ausbau des dritten Kreißsaales verfügen wir in allen Sälen über uneingeschränkte technische Ausstattung“, betont eine Sprecherin der Klinik.

Der beschaulichste Ort für Geburten außerhalb der eigenen vier Wände war im vergangenen Jahr das Geburtshaus. Hier hat es 94 Geburten gegeben (Stand: 23. Dezember). „Die Anfrage ist sehr groß“, berichtet Beatrice Tönnemann-Kolatzki. Sie ist nach eigenen Angaben zudem froh, dass sich ihr Team vergrößert hat.

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