BDA und LWL laden ein
Vortragsreihe zum Stand der Baukultur

Münster -

Die Vortragsreihe „Architektur im Kontext“ von BDA und LWL erlebt ihre 13. Auflage. Zum Auftakt ist am 13. Januar die norwegische Architektin Jette Hopp im Landesmuseum am Domplatz zu Gast.

Dienstag, 07.01.2020, 19:00 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 13:45 Uhr
Vom Architekturbüro Snøhetta ist unter anderem dieser Pavillon des Wildrentier-Centers im norwegischen Tverrfjellhytta geplant worden.
Vom Architekturbüro Snøhetta ist unter anderem dieser Pavillon des Wildrentier-Centers im norwegischen Tverrfjellhytta geplant worden. Foto: Diephotodesigner.de OHG/2010

Die Vortragsreihe „Architektur im Kontext“ des Bundes der Deutschen Architekten (BDA) in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) geht in die nächste Runde. Auftakt ist am 13. Januar um 19 Uhr. Dann wird die norwegische Architektin Jette Hopp im LWL-Museum am Domplatz zu Gast sein. Drei weitere Vorträge mit prominenten Referenten folgen bis Mitte März.

Jette Hopp wurde 1971 geboren und wuchs mehrsprachig mit Norwegisch, Deutsch und Dänisch auf. Die Architektin arbeitet seit 2005 für Snøhetta, derzeit als Direktorin und Teil der Managementgruppe, und ist für Akquise und neue Projekte verantwortlich. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit komplexen Projekten, sowohl in Norwegen als auch international, und hat wichtige internationale Projekte und Wettbewerbe geleitet, berichtet ihr Büro.

Intensive Auseinandersetzungen

Seit seiner Gründung 1989 erlangte das norwegische Büro Snøhetta mit Projekten wie der Oper in Oslo, dem „National September 11 Memorial Museum Pavilion“, der Neugestaltung des Times Square in New York oder dem kürzlich eröffneten Unterwasserrestaurant „Under“ in Norwegen internationale Bekanntheit. Insgesamt arbeiten über 270 Mitarbeiter aus über 30 Nationen an den Standorten Oslo, New York, Innsbruck, Paris, Adelaide, Hong Kong und San Francisco. Snøhetta pflegt nach eigenen Angaben weder einen wieder erkennbaren Stil, noch legen sich die Architekten und Landschaftsarchitekten auf Formalismen fest.

Vielmehr prägt eine intensive Auseinandersetzung mit dem Ort, dem Kontext, der Geschichte des Ortes, der Bauaufgabe, dem Bauherrn und den Möglichkeiten für die Nutzer die Entwürfe. In einem interdisziplinären Prozess kristallisiert sich ein tragfähiges, starkes Konzept als Basis für den Entwurf heraus.

Nächster Termin

Fortgesetzt wird die Reihe „Architektur im Kontext“, die seit nunmehr 13 Jahren stattfindet, am 3. Februar. Dann ist Prof. Andrea Wandel von Wandel Lorch Architekten (Saarbrücke/Frankfurt) zu Gast. Am 2. März spricht Prof. Heike Hanada aus Berlin. Ein Vortrag von Elke Reichel (Reichel Schlaier Architekten, Stuttgart) folgt am 16. März.

Alle Veranstaltungen finden im LWL-Museum für Kunst und Kultur am Domplatz statt und beginnen um 19 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Die Veranstaltungsreihe ist als Fortbildungsveranstaltung bei der Architektenkammer NRW mit jeweils zwei Stunden anerkannt. 

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