Vorschläge von Landschaftsplanern
Neuer Glanz für den Ludgeri-Kirchplatz

Münster -

Drei Landschaftsplaner haben sich Gedanken gemacht, wie der Ludgeri-Kirchplatz attraktiver gestaltet werden kann. Ab kommende Woche können die Vorschläge in der Ludgeri-Kirche besichtigt werden.

Mittwoch, 08.01.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 19:42 Uhr
Das Büro „Scape Landschaftsarchitekten“ erarbeitete diesen Plan für den Marienplatz.
Das Büro „Scape Landschaftsarchitekten“ erarbeitete diesen Plan für den Marienplatz. Foto: Scape Landschaftsarchitekten

Wie kann das Ensemble aus Ludgeri-Kirche, Kirchplatz und Gartenanlage frisch und einladend gestaltet werden? Hierzu Entwürfe zu erarbeiten, war die Aufgabe für drei Teams von Landschaftsplanern, die an einem Workshop teilnahmen, den die katholische Kirchengemeinde St. Lamberti / St. Ludgeri und das Stadtplanungsamt gemeinsam veranstaltet haben. 

Die Planer beschäftigten sich mit dem Umfeld der Ludgeri-Kirche und suchten nach neuen zeitgemäßen Möglichkeiten, damit sich die verschiedenen Nutzerinnen und Nutzer gerne dort aufhalten.

Sowohl Kirchenbesucher, Citykunden, junge Leute, Eltern mit Kindern, aber auch ältere Leute, Kulturinteressierte und Ruhesuchende sollen sich konfliktfrei begegnen können. Vorgegeben war, dass die historisch bedeutende Platzanlage mit der Mariensäule und dem alten, wertvollen Baumbestand geschützt wird. 

Das Auswahlgremium aus Landschaftsarchitekten und Architekten sowie Vertretern aus Politik, Kirche und Stadtverwaltung würdigte die sehr guten Vorschläge aller Landschaftsplaner. Als besonders gute Lösung wurde die Arbeit des Büros „Scape Landschaftsarchitekten“ aus Düsseldorf hervorgehoben. Ihr Entwurf baut auf dem historischen Bestand rund um die Ludgeri-Kirche auf, schafft einen zusammenhängenden Platzraum und generiert damit mehr Aufenthaltsqualität.

Als „stimmige Umsetzung“ lobte die Jury nach Auskunft des Presseamtes die Idee zur Gestaltung eines Beetes im südlichen Teil. Das Beet soll mit einer Stahlkante und einer dezenten Erhöhung geschickt gegen den Platzraum abgesetzt werden, sodass auf die historischen Einfassungsgitter verzichtet werden kann.

Stattdessen öffnet laut Beurteilungsprotokoll eine vorgelagerte Bank den Raum und stellt die Ludgeri-Kirche frei. Die vorgeschlagene Begrünung des nördlichen Hofes wird als ansprechender Beitrag zur Nutzung und Aufwertung des ruhigen Stadtraumes gewürdigt. Kirchengemeinde und Stadtverwaltung werden nun beraten, wie und wann die Umgestaltung realisiert werden kann. 

Die drei Arbeiten werden ab Mittwoch (15. Januar) um 11.30 Uhr in der Ludgeri-Kirche ausgestellt. Bis zum 31. Januar sind sie dann täglich von 9 bis 19 Uhr zu sehen.

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