Demo in Münster
Breiter Protest gegen die AfD

Münster -

Während im Rathaus am Samstagvormittag der Kreisverband der Partei Alternative für Deutschland (AfD) seine Jahrestagung abhielt, demonstrierten auf dem Prinzipalmarkt laut Einschätzung der Polizei 750 Menschen gegen eben genau diese Veranstaltung.

Sonntag, 12.01.2020, 17:00 Uhr aktualisiert: 12.01.2020, 17:34 Uhr
Demo in Münster: Breiter Protest gegen die AfD
Foto: Oliver Werner

Das Rathaus war sowohl auf der Vorderseite, also auf dem Prinzipalmarkt, als auch auf der Rückseite, dem Platz des Westfälischen Friedens, von Bereitschaftspolizei weiträumig abgesperrt worden. So sollte eine Auseinandersetzungen zwischen den Demonstranten und den gut 40 Parteitagsteilnehmern verhindert werden.

Aufgerufen zum Protest hatte neben dem „Bündnis keinen Meter den Nazis“ auch die Initiative „Fridays for Future“. Sie beteiligte sich an der Veranstaltung nach eigenen Angaben unter anderem, weil die AfD den „menschengemachten Klimawandel verharmlost“ und sogar leugne. Das Bündnis hatte den Protest unter den Titel „Kein Platz für Rassismus, Nationalismus und soziale Ausgrenzung“ gestellt. Folge der AfD-Programmatik seien „Hetze, Bedrohung und Gewalt“, erklärte Carsten Peters, Sprecher des Bündnisses. „Dem stellen wir uns entgegen. Mit uns wird es in Münster keine Normalisierung einer extrem rechten Partei wie der AfD geben.“

Protest gegen AfD-Kreisparteitag in Münster

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Ursprünglich sollte die Demonstration von 10 bis 16 Uhr auf dem Prinzipalmarkt stattfinden. In den vergangenen Tagen hatte man sich aber entschieden, ab 12.30 Uhr vom Prinzipalmarkt aus über den Ludgeriplatz zum Parteibüro der AfD an der Leostraße im Südviertel zu ziehen. Dort wurde weiterdemonstriert.

Eine Gruppe von Bewohnern des Viertels, die sich als „Initiative Südviertel – keine Nachbarschaft mit der AfD“ zusammengeschlossen hat, forderte dort, dass das Parteibüro geschlossen werden müsse. Liza Schulze-Boysen schloss sich für das Bündnis an: „Das Büro der AfD muss dicht gemacht werden.“ Der Mietvertrag solle gekündigt werden, so die Forderung.

Die Angaben der Teilnehmerzahlen der Demonstration gingen weit auseinander. Sprach die Polizei am Nachmittag von rund 750 Menschen, die vor dem Parteibüro zusammengekommen waren, bezifferte das Bündnis sie auf „mehr als 2000“ und für den Prinzipalmarkt auf „mehr als 1000“.

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