Vortrag von Naturfotograf Stefan Christmann
Alltag in der Antarktis

Münster -

Am Freitag (17. Januar) ist der Fotograf Stefan Christmann im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo zu Gast. Dort präsentiert er Aufnahmen vom unzugänglichsten und kältesten Ort der Erde: der Antarktis.

Donnerstag, 16.01.2020, 11:00 Uhr
Vom zerbrechlichen Ei bis hin zum erwachsenen Kaiserpinguin erzählen Stefan Christmanns Bilder die Geschichte eines Ortes, der seine Wildnis und Unberührtheit noch nicht verloren hat und seine wahre Schönheit ausschließlich seinen ganzjährigen „Einwohnern“ offenbart.
Vom zerbrechlichen Ei bis hin zum erwachsenen Kaiserpinguin erzählen Stefan Christmanns Bilder die Geschichte eines Ortes, der seine Wildnis und Unberührtheit noch nicht verloren hat und seine wahre Schönheit ausschließlich seinen ganzjährigen „Einwohnern“ offenbart. Foto: Stefan Christmann

Der Physiker Stefan Christmann gehört zu den Gewinnern des „Wildlife Photographer of the Year“- Awards: Mit seinen spektakulären Bildern vom Jahreszyklus der Kaiserpinguine gewann er 2019 den Portfoliopreis des weltweit wich tigsten Naturfotowettbewerbs.

Am Freitag (17. Januar) ist Christmann ab 19 Uhr im Westfälischen Pferdemuseum im Allwetterzoo zu Gast und präsentiert Aufnahmen vom unzugänglichsten und kältesten Ort der Erde: der Antarktis. Der Naturfotograf war Mitglied des 32. und des 37. Überwinterungsteams der deutschen Antarktis-Forschungsstation Neumayer III und überwinterte sowohl 2012 als auch 2017 auf dem eisigen Kontinent.

Im Gegensatz zu Touristen, die während der antarktischen Sommermonate fast ausschließlich die Regionen um die antarktische Halbinsel ansteuern, verbringen sogenannte Überwinterer nicht nur den antarktischen Sommer, sondern auch den erbarmungslos kalten südpolaren Winter auf dem Kontinent, heißt es in der Ankündigung.

Als Überwinterer erlebte Stefan Christmann die Antarktis in all ihren Facetten – seine Kamera hatte er immer dabei. Von der niemals untergehenden Mitternachtssonne bis zur immerwährenden Dunkelheit der Polarnacht, vom zerbrechlichen Ei bis hin zum erwachsenen Kaiserpinguin erzählen seine Bilder die Geschichte eines Ortes, der seine Wildnis und Unberührtheit noch nicht verloren hat und seine wahre Schönheit ausschließlich seinen ganzjährigen „Einwohnern“ offenbart, heißt es in der Mitteilung weiter.

Im Vortrag „Wohnsitz Antarktis – Leben und Fotografieren am Ende der Welt“ wird Christmann seine Gäste mit auf eine (Foto-)Reise durch das gesamte antarktische Jahr nehmen. Immer wieder wird er bei der Kolonie der Kaiserpinguine in der Atkabucht vorbeischauen und in seinen Bildern zeigen, warum auch schon für den jungen Pinguinnachwuchs gilt: Es überlebt, wer am besten mit den Nachbarn kuschelt!

Zum Thema

Der Vortrag mit Stefan Christmann findet anlässlich der aktuellen Sonderausstellung „Wildlife Photographer of the Year“ des Pferdemuseums statt und wird in Kooperation mit der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) organisiert. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt beträgt acht Euro. Im Vorfeld der Präsentation besteht ab 18 Uhr die Möglichkeit, die Ausstellung „Wildlife Photographer of the Year“ zu besuchen.

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