„Voll ist out“-Kampagne
Aufklärung auf Augenhöhe

Münster -

Feiern? Ja, aber in Maßen. Seit Jahren bemühen sich Teams der Kampagne „Voll ist out“ darum, mit Jugendlichen und jungen Leute über die Alkoholkonsum ins Gespräch zu kommen.

Freitag, 17.01.2020, 11:00 Uhr
Ab dem 20. Januar sind die „Voll ist out“-Teams der städtischen Drogenhilfe mit nützlichen Informationen und kleinen Geschenken unterwegs.
Ab dem 20. Januar sind die „Voll ist out“-Teams der städtischen Drogenhilfe mit nützlichen Informationen und kleinen Geschenken unterwegs. Foto: Stadt Münster/Maren Kuiter

Ab Montag (20. Januar) machen sich die „Voll ist out“-Teams der Drogenhilfe des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien auf den Weg, um mit Informationen und kleinen „Give-aways“ in der Innenstadt und in den Stadtteilen mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Sie suchen Jugendzentren, Clubs und Kneipen auf – und sind auch bei den Karnevalsumzügen unterwegs. Dabei haben sie immer auch Wasser als Durstlöscher für zwischendurch im Gepäck, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung.

In diesem Jahr setzt die Kampagne unter dem Motto „Bei uns stürzt keiner ab“ auf die Eigen- und Cliquenverantwortung beim Feiern. Über einen Wettbewerb, an dem sich die Jugendlichen per Umfragekarte, über die Webseite oder auch bei Instagram beteiligen können, möchten die Kampagnenmacher erfahren, welche Strategien die Jugendlichen nutzen, damit in ihren Cliquen keiner abstürzt. „Der Wettbewerb eignet sich ideal zum Gesprächseinstieg für unsere Teams auf der Straße. Die besten Tipps werden dann prämiert und auf unserer Webseite vollistout.de veröffentlicht“, erläutert Carolin Brüning, Präventionsfachkraft in der Drogenhilfe und Koordinatorin der Voll-ist-out-Teams.

Neben den Touren der Teams gibt es im Januar und Februar auch wieder Infostände: am 29. Januar und 19. Februar von 14 bis 17 Uhr in der Ludgeristraße (Höhe Arkaden) sowie am 14. Februar von 15 bis 19 Uhr und am 15. Februar von 10 bis 14 Uhr in der Stadtbücherei. Auch auf dem Samstagsmarkt wird am 15. Februar von 8.30 bis 12 Uhr ein Infostand angeboten.

Am Rosenmontag ist das „Voll ist out-Zelt“ neben dem Sanitätszelt des DRK auf dem Platz des Westfälischen Friedens (Rathausinnenhof) wie immer ein Anlaufpunkt für all diejenigen, die zu viel Alkohol getrunken haben und Unterstützung brauchen. Wer nicht trinken möchte, ist in der familienfreundlichen Zone an der Engelenschanze gut aufgehoben.

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