Greenpeace sammelt Unterschriften im Allwetterzoo
Kampagne für Meeresschutzgebiete

Münster -

Im Frühjahr ist eine UN-Ozeankonferenz. Um Druck für mehr Meeresschutz zu machen, hat Greenpeace im Allwetterzoo Unterschriften gesammelt.

Dienstag, 21.01.2020, 12:00 Uhr
Eva Kintrup und Lisa Rosendahl (r.) von Greenpeace Münster sammelten im Allwetterzoo Münster Unterschriften für eine Ausweitung der Meeresschutzgebiete.
Eva Kintrup und Lisa Rosendahl (r.) von Greenpeace Münster sammelten im Allwetterzoo Münster Unterschriften für eine Ausweitung der Meeresschutzgebiete. Foto: Greenpeace Münster

Unter Wasser, hunderte Kilometer vom Festland entfernt, befindet sich eine uns kaum bekannte Welt. Dort wandern gewaltige Geschöpfe durch die Ozeane, und Leben gedeiht in lichtloser Tiefe. Diese Vielfalt der Meere gilt es um jeden Preis zu schützen – dabei geht es um nicht weniger als den Fortbestand der Menschheit.

Um auf die Situation der überfischten Meere und die anstehende UN-Ozeankonferenz 2020 im Frühjahr aufmerksam zu machen, besuchte am Wochenende ein Team der münsterischen Greenpeace-Gruppe den Allwetterzoo Münster. Sie sammelten Unterschriften für eine Ausweitung der Meeresschutzgebiete und klärten über die Details der Kampagne auf.

Ziele zur Ausweitung der Meeresschutzgebiete

„Die Meere sind unsere Verbündeten im Kampf gegen die Klimakrise – sie kühlen den Planeten. Doch sie sind aus dem Gleichgewicht geraten. Überfischung, Versauerung, Müllstrudel unter der Wasseroberfläche sind nur einige Folgen des weltweiten Überkonsums“, resümiert Eva Kintrup, Gruppenkoordinatorin bei Greenpeace Münster.

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Pelikan.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard im Schnee.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf lugt hervor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

„Das Thema scheint aber für viele sehr abstrakt zu sein. Als wir im vergangenen Jahr zum Thema Schutz des Amazonas im Zoo waren, konnten wir die Menschen leichter für unsere Ideen und Vorhaben gewinnen.“ Alles in allem sei die Gruppe aber mit dem Tag zufrieden.

Der Allwetterzoo Münster begrüßt die Ziele zur Ausweitung der Meeresschutzgebiete und freut sich entsprechend über das Engagement der Aktivisten. „Umwelt und Artenschutz wird bei uns groß geschrieben und ist nicht bloß ein Feigenblatt. Wir sind an zahlreichen Artenschutzprojekten aktiv beteiligt, vereinzelt sogar federführend, wie in unserem Artenschutzzentrum in Kambodscha“, sagt Kuratorin Simone Schehka.

Acht Milliarden Kilo Fisch landen als Beifang in den Netzen

„Und auch das Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit liegt uns am Herzen. So gibt es zum Beispiel eine freiwillige Arbeitsgruppe von Mitarbeitern aus den verschiedensten Abteilungen, die Nachhaltigkeitsthemen im Zoo weiter voranbringen möchten.“

Derzeit sind 76 Prozent der weltweiten Fischgründe schon ausgeschöpft oder bereits überfischt. Acht Milliarden Kilo Fisch landen zudem jedes Jahr als Beifang in den Netzen der Trawler, heißt es in einer Pressemitteilung.

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