Bilanz für die Region
Zoos freuen sich über steigende Besucherzahlen

Münsterland -

In den Zoos der Region steigt die Zahl der Gäste kontinuierlich an. Ein Vergleich der Besucherzahlen zeigt, dass bei der Freizeitgestaltung Ausflüge in Tierparks eine wachsende Rolle spielen. Dabei gilt für immer mehr Zoos: Nur Tiere gucken war gestern. 

Dienstag, 28.01.2020, 16:42 Uhr aktualisiert: 28.01.2020, 17:28 Uhr
Bilanz für die Region: Zoos freuen sich über steigende Besucherzahlen
Ein Bongo (afrikanische Antilopenart) im Allwetterzoo Münster. Foto: Gunnar A. Pier (Archiv-Foto)

Der Zoo Münster, der 2019 als ein „alles in allem gutes Jahr“ bezeichnet, begründet den Anstieg seiner Besucher mit „Highlight-Veranstaltungen“ wie dem „Galaktischen Tag“, „Nachts im Zoo“ sowie Aktionen rund um „Halloween“. Mit denen würden mehr und vor allem neue Zielgruppen erreicht. Darum würden dieses Jahr viele Veranstaltungen wiederholt.

Auch die „Zoom-Erlebniswelt“ in Gelsenkirchen freut sich über einen deutlichen Besucherzuwachs. Dort stieg die Zahl der Ausflügler im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent. „Wir sind stolz auf diese positive Entwicklung, insbesondere vor dem Hintergrund des sehr großen Angebots an Freizeiteinrichtungen in der Region“, sagt Leiter Hendrik Berendson. Die Entwicklung der Zahlen hänge zum großen Teil vom Wetter ab. Wegen der sehr heißen Temperaturen im Sommer sei die Zahl der Gäste zurückgegangen. Einige sehr warme Phasen im Februar und März sowie das sehr gute Wetter zu Ostern hätten das aber kompensiert.

Tiere im Allwetterzoo Münster

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  • Pelikane, Tiger, Erdmännchen & Co.: Entdecken Sie mit unseren Bildern den Allwetterzoo!

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Noch gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Schnee? Der Gepard trägt es mit Fassung.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht braun, so ein syrischer Braunbär...

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger Fedor kam im Juli 2017 in den Allwetterzoo.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein lustiges Outfit tragen die Bongos.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Ist das bequem? Ein Malaienbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bad in der Sonne: ein amerikanischer Nasenbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Hier fürchtet ihn niemand: Der Wolf ist im Zoo willkommen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nein, das juckt nicht: Ein Vogel ist auf dem Nashorn-Horn gelandet . . .

    Foto: Gunnar A. Pier
  • . . . und fliegt wieder weg.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Nachwuchs bei den Nashörnern: Amiri kam am 20. Mai 2017 zur Welt. Auf unserem Foto ist sie schon fast drei Monate alt.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Zwei Pelikane.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Pelikan.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Eine stolze Pracht trägt der Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Er ist klein, und dann duckt er sich auch noch: ein junger Straß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Im Afrika-Berich gibt es auch Defassa-Wasserböcke.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tigerin Nely wundert sich, dass das Wasser in ihrem Gehege zugewuchert ist.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Auch sie landen im Zoo: Störche.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Tiger-Dame Nely.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gar nicht rosa: ein Flamingo-Küken im Oktober 2016.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Immer auf der Hut: Erdmännchen.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein durstiger Defassa-Wasserbock.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Geduckt: ein Strauß.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kronenkranich.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Diese Wildkatze hat Punkte - also ist es ein Gepard.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine leben eigentlich an der afrikanischen West- und Südküste, deshalb finden sie es in Münster nicht viel zu warm.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bongos sehen komisch aus.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gänsegeier im Schnee

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Brillenpinguine

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Trampeltier mit Schnee-Schnute.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Syrischer Braunbär.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Gepard im Schnee.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Ein Wolf lugt hervor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Wer erkennt die Unterschiede? Die Tiger Nely (links) und Fedor.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Bauchlandung: zwei Brillenpinguine.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kaum bekannt, aber auch niedlich: ein chinesischer Muntjak.

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Kegelrobbe

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Oran Utan

    Foto: Gunnar A. Pier
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

Spitzenreiter Osnabrück

Die meisten Besucher zählt der Zoo Osnabrück, der im vergangenen Jahr erneut die Eine-Million-Marke geknackt hat. „Das Jahr 2019 war für uns ein sehr erfolgreiches“, erklärte deswegen auch Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Aufsichtsrates des Zoos. Gleichzeitig seien die Umsatzerlöse durch Jahreskarten um 25 Prozent von 1,94 Millionen Euro auf 2,42 Millionen Euro gestiegen.

So viele Besucher wie noch nie meldet der Naturzoo Rheine. Der bezeichnet die 350 743 Besucher im Jahr 2019 als „Ausnahmerekord“ in seiner 82-jährigen Geschichte. Ein Anstieg von 16,7 Prozent gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2018 sei „außergewöhnlich hoch“. Neben dem Wetter und den niedrigen Eintrittspreisen nennt der Zoo aber noch drei weitere Gründe für den Anstieg: Tipah, Zuma und Leopold. Das sind drei Tiger, die dort am 8. Januar 2019 zur Welt gekommen sind und „größte Popularität“ erreicht hätten.

Und anders als viele andere Zoos setzt Direktor Achim Johann auf seine „Kernkompetenz“: „Wir sind stolz darauf, dass wir dieses Ergebnis wegen des Zoos und der Tiere erreicht haben“, heißt es in einer Mitteilung des Tierparks, „und nicht wegen themenfremder Events oder auch Rabattaktionen.“

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