Sportausschuss plant Bauprojekte
Dreifachhalle am Pascal entsteht ab März

Münster -

Der Sportausschuss hat die Weichen für einige Bauprojekte gestellt. Manche starten bald, andere erst im nächsten Jahr.

Sonntag, 02.02.2020, 13:00 Uhr
Am Pascal-Gymnasium sollen im März die Arbeiten für die Dreifachhalle beginnen.
Am Pascal-Gymnasium sollen im März die Arbeiten für die Dreifachhalle beginnen. Foto: Oliver Werner

Im Sportausschuss der Stadt Münster wurden am Donnerstagabend neue Gesichter vorgestellt. Zudem geht es bei einigen Bauvorhaben zügiger voran als erwartet. Der Start eines Großprojektes ist voraussichtlich aber erst 2021.

Zu Beginn hieß der Ausschussvorsitzende Andreas Nicklas (CDU) den neuen Sportdezernenten Thomas Paal willkommen. „Es ist eine spannende Herausforderung. Ich bin zwar kein Sportler, habe aber einen Sinn für Sport“, sagte Paal. Neu und fest im Ausschuss ist jetzt auch Diana Sayaf-Rodriguez für die Fraktion der Grünen, die vor Sitzungsbeginn von Andreas Nicklas verpflichtet wurde.

Neubau im März

Erfreuliches gab es von der Verwaltung zur geplanten Dreifachhalle am Pascal-Gymnasium zu berichten: Mit dem Neubau soll im März dieses Jahres begonnen werden. Die Abbrucharbeiten laufen, der Fördermittelantrag ist eingereicht. „Die Bezirksregierung muss die Pläne noch zur Kenntnis nehmen“, sagte Sportamtsleiterin Kerstin Dewaldt.

Außerdem kündigte Thomas Paal an, dass die Beschlüsse zum Preußenstadion noch vor den Sommerferien getroffen werden sollen. In Sachen Rad- und Rollstrecke hielt sich Kerstin Dewaldt bedeckt: „Wir sind in Planung für eine konkrete Fläche.“

Neue Räume für den Schachklub

Der Schachklub Münster muss Ende Februar sein aktuelles Domizil in den Räumen der Josefschule verlassen. Die Verwaltung prüft, ob eine Unterbringung in der Stadthalle Hiltrup möglich ist.

Die Beschlussvorlage zur baulichen Erweiterung der Erich-Klausener-Schule samt Neubau einer Zweifachhalle und Mensa ist zur Kenntnis genommen worden. Der Spatenstich ist für 2021 geplant. Karin Reismann (CDU) wollte wissen, warum dieses seit zehn Jahren andauernde Projekt noch weiter verzögert wird. Dies läge mit dem Baubeschluss, der sechs Monate dauernden Bearbeitung der Anträge, der folgenden Ausschreibung und die dann folgenden Wintermonate zusammen, hieß es seitens der Verwaltung. „Der Rat wünscht eine Kostenkontrolle“, so Thomas Paal.

Finanzielle Belastung

Die zusätzlichen finanziellen Belastungen über etwa 4,1 Millionen Euro waren in der Vergangenheit Grund zur Kritik. SPD und Grüne begrüßten jedoch die Möglichkeit, die Halle auch als Versammlungsstätte zu nutzen. „Der Mehrwert kompensiert die Mehrkosten“, sagte Klaus Rosenau (Grüne).

Die weitere Beschlussvorlage zu den Anträgen der DLRG, des Reit- und Fahrvereins RuF Nienberge und des Kanu-Vereins Münster zum sogenannten „förderunschädlichen vorzeitigen Baubeginn“ wurden ebenfalls zur Kenntnis genommen.

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