Besucherrekord bei größter Veranstaltung der Clubhaus-Geschichte des TuS Hiltrup
Über 80 Teams beim Eisstockschießen

Münster-Hiltrup -

Trotz milder Temperaturen kamen zahlreiche Sportbegeisterte zum Eisstockschießen des TuS-Hiltrup

Sonntag, 02.02.2020, 19:01 Uhr aktualisiert: 03.02.2020, 17:42 Uhr
Mit der nötigen Präzision gelang es einigen Teilnehmern des Eisstockschießens, tolle Schüsse abzuliefern. Angepeilt wurde die Zielscheibe, die sogenannte „Daube“, an welcher der Eisstock so nah wie möglich platziert werden sollte.
Mit der nötigen Präzision gelang es einigen Teilnehmern des Eisstockschießens, tolle Schüsse abzuliefern. Angepeilt wurde die Zielscheibe, die sogenannte „Daube“, an welcher der Eisstock so nah wie möglich platziert werden sollte. Foto: Kerkhoff

Eisstockschießen bei milden zehn Grad kann nicht funktionieren? Doch! Und das sogar sehr gut, wie der TuS Hiltrup am Freitag und Samstag an seinem Clubhaus bei der zweiten Ausgabe des Eisstockschießens bewies.

Beide Abende zusammengenommen waren mit über 800 Teilnehmern die größte Veranstaltung, die das Clubhaus bisher ausgerichtet hat. Mehr als 80 Teams traten in zwei Turnieren gegeneinander an: „Das Teilnehmerfeld war wirklich bunt gemischt, Vereine wie Eintracht Hiltrup, Firmen wie die BASF, Nachbarschaftstreffs, die Feuerwehr und natürlich viele TuS-Mannschaften waren dabei – und das mit Leuten aus allen Altersgruppen“, berichtete Nico Appelhoff, der Geschäftsführer des Clubhauses.

Um so vielen Teams die Teilnahme zu ermöglichen, musste die Anzahl der Bahnen im Vergleich zum Vorjahr von zwei auf drei erhöht werden. Neuheit in diesem Jahr war eine Asphaltbahn, für welche die Organisatoren spezielle, für den rauen Untergrund geeignete Eisstöcke aus dem österreichischen Flachau bestellt hatten.

Die hohe Teilnehmerzahl ließ keine andere Möglichkeit zu, als die Turniere im K.o.-System auszutragen, was dazu führte, dass die Hälfte der Mannschaften schon nach dem ersten Spiel ausgeschieden waren. Dank der Après-Ski-Party mit DJs im Clubhaus musste aber niemand nach Hause gehen – die früh Ausgeschiedenen begannen einfach schon eher zu feiern. Besonderer Höhepunkt war die Nacht zum Sonntag: Bis fünf Uhr morgens wurde im Clubhaus gefeiert – mit einem Überraschungsauftritt der Clubhaus-Thekencrew, die eine umjubelte Choreographie zu Marius Müller-Westernhagens „Sexy“ ablieferte.

Bevor die Feiern so richtig Fahrt aufnahmen, wurden zunächst die begehrten Wanderpokale vergeben: Am Freitagabend gewann das Team „Super Dickmann“, am Samstag schnappten sich die „EG Muttis“ die zweite Trophäe.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass das Eisstockschießen zum zweiten Mal so gut angenommen wurde. Für uns ist der Abend auch aus Werbezwecken wichtig, da wir so unsere Räume einer breiteren Öffentlichkeit zeigen können. Hoffentlich kommen viele zum Fußball gucken oder für ein Bier wieder“, sagte Appelhoff. Er hatte das Clubhaus am 1. Januar von seinem Vorgänger Martin Neuhaus übernommen. Bei diesem bedankte sich Appelhoff dafür, dass der Übergang bestens gelaufen sei und Neuhaus zudem das Eisstockschießen gemeinsam mit der Eventmanagerin des Clubhauses, Irina Thieme, hervorragend organisiert habe.

Ein Teilnehmer des Turniers lobte außerdem die Helfer: „Es ist fantastisch zu sehen, wie viele junge Leute sich hier engagieren, um das Eisstockschießen möglich zu machen. Das ist nicht selbstverständlich und zeichnet den TuS und das Clubhaus aus“.

Die dritte Auflage des Turniers ist schon geplant, und das Clubhaus-Team hofft für 2021 auf einen erneuten Teilnehmerrekord – dann soll mindestens noch eine vierte Bahn hinzukommen.

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