Auszeichnung für Anneke-Gesamtschule
Verbraucherschutzist Gold wert

Münster -

Die Mathilde-Anneke-Gesamtschule hat in Berlin die Auszeichnung „Verbraucherschule in Gold“ erhalten. Sie beschäftigt sich besonders intensiv mit dem Verbraucherschutz.

Mittwoch, 05.02.2020, 11:00 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 11:14 Uhr
Der Mathilde-Anneke-Gesamtschule wurde der Titel „Verbraucherschule in Gold“ verliehen (v.l.): Ministerin Christine Lambrecht, Lehrerin Beate Möller, Schülerin Leni Krause, Lehrerin Marie-Christin Neise, Schülerin Johanna Woschalik und Klaus Müller (Verbraucherzentrale).
Der Mathilde-Anneke-Gesamtschule wurde der Titel „Verbraucherschule in Gold“ verliehen (v.l.): Ministerin Christine Lambrecht, Lehrerin Beate Möller, Schülerin Leni Krause, Lehrerin Marie-Christin Neise, Schülerin Johanna Woschalik und Klaus Müller (Verbraucherzentrale). Foto: Mathilde-Anneke-Gesamtschule

Als eine von sieben Schulen in NRW darf sich die Mathilde-Anneke-Gesamtschule „Verbraucherschule in Gold“ nennen. Die Auszeichnung wurde am Montag von Justiz- und Verbraucherschutzministerin Christine Lambrecht in Berlin verliehen. Ausgelobt wird der Preis vom Bundesverband der Verbraucherzentralen.

Mit dem Preis werden laut Pressemitteilung Schulen ausgezeichnet, die sich intensiv mit Verbraucherschutz auseinandersetzen. Es geht dabei um gesunde Ernährung, Klimafreundlichkeit und Ressourceneinsatz – aber auch um Sicherheit in der virtuellen Welt. „Sie schärfen bei Schülern den kritischen Blick und vermitteln Alltagskompetenz im Klassenzimmer und außerhalb des Unterrichts. Sie beziehen dabei die Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen als zentralen Bestandteil ein“, so die Jury.

Die Ministerin hob die Aktionen der Mathilde-Anneke-Gesamtschule hervor. Etwa den „Fair-tauscht-Shop“, ein schulinternes Bekleidungsgeschäft für gebrauchte Hosen, Jacken und Hemden, die gegen „MAG-Taler“ eingetauscht werden. Diese schuleigene Währung wird für ehrenamtliche Leistungen vergeben. Besonders gewürdigt wurden die „Medienscouts“: Eigens geschulte Helfer unterstützen ihre Mitschüler dabei, sich sicher in sozialen Netzwerken zu bewegen.

Für jede Jahrgangsstufe gibt es Programme, abgestimmt auf das Nutzerverhalten der Altersgruppe.

Das nachhaltige Konzept der Mittagsverpflegung beeindruckte die Ministerin ebenfalls, wie es heißt – nicht zuletzt jene Arbeitsgruppe, die „Veggie-Gerichte“ serviert.

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