Jubiläumsfolge wird am Samstag ausgestrahlt
Ein Vierteljahrhundert Wilsberg im TV

Münster -

Der TV-Privatdetektiv Georg Wilsberg alias Leonard Lansink gehört zu den beliebtesten Krimi-Ermittlern Deutschlands. Und das seit nunmehr 25 Jahren. In dieser Zeit ist einiges zusammengekommen.

Mittwoch, 05.02.2020, 14:50 Uhr aktualisiert: 05.02.2020, 14:55 Uhr
25 Jahre Wilsberg: Tanja Steinthal (Stephanie Eidt) und Georg Wilsberg (Leonard Lansink) in einer Szene der Folge "Wellenbrecher" der "Wilsberg"-Krimiserie, die am kommenden Samstag im ZDF ausgestrahlt wird.
25 Jahre Wilsberg: Tanja Steinthal (Stephanie Eidt) und Georg Wilsberg (Leonard Lansink) in einer Szene der Folge "Wellenbrecher" der "Wilsberg"-Krimiserie, die am kommenden Samstag im ZDF ausgestrahlt wird. Foto: Thomas Kost/DF/dpa

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Und für wahre Wilsberg-Fans dürfte der 8. Februar ein Festtag sein. Denn am kommenden Samstag wird die Jubiläumsfolge der Krimi-Reihe mit dem leicht schrulligen Privatermittler ausgestrahlt – ein Vierteljahrhundert nach dem Auftakt.

An dem 20. Februar 1995 ahnte wohl kaum jemand ernsthaft, dass der TV-Ermittler Georg Wilsberg, gespielt von Leonhard Lansink, noch 25 Jahre später die Einschaltquoten beherrschen würde. Mit im vergangenen Jahr durchschnittlich rund sieben Millionen Zuschauern und 12,7 Prozent Marktanteil auch bei den 14- bis 49-Jährigen gehört die Samstagskrimireihe zu den erfolgreichsten ZDF-Formaten. wie der Sender schreibt.

Titelrolle für Lansink ein Lottogewinn

Zum Jubiläum hat das ZDF gleich eine Statistik zur Reihe mitgeliefert: In den bisher ausgestrahlten Folgen gab es demnach 107 Mordopfer – 60 Männer, 34 Frauen, sieben Hühner und einen Zuchthengst. Unter den Opfern waren unter anderem sechs Priester, sechs Prostituierte, drei Finanzberater, drei Krankenschwestern, drei Anwälte, drei Landwirte und zwei Ärzte.

In der Folge „Bielefeld 23“ sowie den Weihnachtsfolgen „Oh du tödliche ...“ und „Alle Jahre wieder“ gab es keine Mordopfer, heißt es in der Wilsberg-Bilanz. Dank des Einsatzes des Privatdetektivs konnten insgesamt 21 Morde auf dem Bildschirm verhindert werden.

„Dass wir nicht so blutrünstig sind, ist eines unserer Erfolgsrezepte“, erklärt Martin R. Neumann, der für das ZDF-Format verantwortliche Redakteur, in einer Mitteilung des Senders. Für Hauptdarsteller Leonard Lansink war die Titelrolle als Wilsberg demnach ein „Lottogewinn“ und auch gesundheitlich sehr positiv: „Weil Georg Nichtraucher ist, habe ich mich durchs Drehen an den Nikotinmangel gewöhnt und das Rauchen tatsächlich auch im wirklichen Leben ganz aufgegeben.“

Ausstrahlung vorab in der Mediathek

In der Jubiläumsfolge „Wellenbrecher“ am kommenden Samstag, zieht es den münsterischen Privatdetektiv wie im wirklichen Leben viele Bürger der Domstadt, in den hohen Norden: Auf Norderney versucht er nach ZDF-Angaben, Licht in das Dunkel eines erbitterten Erbstreits zu bringen, und trifft dort auch auf bekannte Gesichter aus seiner Heimat.

Echte Wilsberg-Fans haben kommen schon am Freitag zum Zug: Bereits am Vortag der Ausstrahlung ist der Film nämlich in der ZDF-Mediathek abrufbar.

Und neue Folgen der beliebten reihe sind bereits fest eingeplant: Vom 17. März bis zum 27. Mai 2020 entstehen in Münster und Köln zwei weitere „Wilsberg“-Krimis mit den Arbeitstiteln „Aus heiterem Himmel“ und „Social Scoring“. Regie führt Dominik Müller. Die Ausstrahlungstermine für die 71. und 72. Folge stehen aber noch nicht fest.

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