Westfälisches Pferdestammbuch steigert Mitgliederzahl
Gute Zahlen, neue Führung

Münster -

Gute Zahlen für 2019 und ausgeweiteter Service in 2020: Das Westfälische Pferdestammbuch ist mit positiven Nachrichten in das neue Jahr gestartet. Das liegt auch an einer strukturellen Änderung in der Führung, wo Aufgabengebiete nach dem Abschied des alten Geschäftsführers und Zuchtleiters auf mehreren – und dazu jungen – Schultern verteilt wurden.

Freitag, 07.02.2020, 10:00 Uhr
Das operative Führungstrio vor dem Logo des Westfälischen Pferdestammbuchs (v.l.) mit Vermarktungsleiter und Auktionator Thomas Münch, Geschäftsführer Carsten Rotermund und Zuchtleiter Philipp Klingbeil.
Das operative Führungstrio vor dem Logo des Westfälischen Pferdestammbuchs (v.l.) mit Vermarktungsleiter und Auktionator Thomas Münch, Geschäftsführer Carsten Rotermund und Zuchtleiter Philipp Klingbeil. Foto: Recki

Mit guten Zahlen und einer neuen operativen Führung hat das Jahr für das Westfälische Pferdestammbuch begonnen. Philipp Klingbeil (31) ist Anfang 2020 als neuer Zuchtleiter in die Dienste des Züchterverbandes in Münster-Handorf getreten. Thomas Münch (36) kann sich künftig ganz auf seine Aufgaben als Vermarktungsleiter und Auktionator konzentrieren. Zum neuen Geschäftsführer berufen worden war bereits im Spätsommer 2019 der 44-jährige Carsten Rotermund. „Damit haben wir in der dreiköpfigen hauptamtlichen Führung des Westfälischen Pferdestammbuchs ein kompetentes, junges und tatkräftiges Team“, so Ralf Johanshon, der Vorsitzende des Westfälischen Pferdestammbuchs.

Der Vorstand hatte die Weichen für die Zukunft nach dem Abschied des bisherigen Geschäftsführers und Zuchtleiters Willken Treu zum 30. November 2019 zügig gestellt und mit der Aufgabentrennung von Geschäftsführung und Zuchtleitung eine neue Ordnung geschaffen, die sich auch in vergleichbaren Verbänden bewährt hat. „Zentraler Punkt unserer Arbeit ist die Dienstleistung. Wir verstehen das Pferdestammbuch als einen Servicebetrieb für unsere Züchter und unsere Kunden“, sagt Geschäftsführer Carsten Rotermund.

Die Zahlen des Pferdestammbuchs bestätigen die Entwicklung. Die Zahl der Mitglieder betrug Ende vergangenen Jahres 8.116 (Vorjahr: 7.891), was einer Steigerung von knapp drei Prozent entspricht. Konstant blieb die Zahl der westfälischen Stuten mit 8.398 (8.391), während es bei den Fohlen 2019 einen Zuwachs auf 4.903 (4.606) gab.

Ihren Service haben die Westfalen bereits konkret erweitert. Ab 2020 werden auf den Stammbuchauktionen nicht nur westfälisch registrierte Reitpferde zugelassen, sondern westfälische Züchter können sie auch aus anderen Zuchtverbänden vermarkten. Den Anfang machte die Januar-Auktion, auf der bereits zwei Hengste mit fremdem Zuchtbrand zugelassen wurden. Der Ausweitung der Absatzmöglichkeiten für Westfalens Züchter hat der Vorstand einstimmig zugestimmt. Diese Öffnung wird seit Jahren auf dem Hengstmarkt erfolgreich praktiziert und wird jetzt auf die Reitpferdeauktionen des Stammbuchs ausgeweitet.

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