Baubeginn im Herbst geplant
Kanalpromenade auch im Norden beleuchtet

Münster -

Ab Herbst soll die Promenade entlang des Dortmund-Ems-Kanals in Richtung Greven ausgebaut werden. Für die Beleuchtung der Strecke hat sich die Stadt eine innovative und stromsparende Variante überlegt.

Freitag, 14.02.2020, 09:30 Uhr
So soll der nördliche Abschnitt der Kanalpromenade in Zukunft aussehen.
So soll der nördliche Abschnitt der Kanalpromenade in Zukunft aussehen. Foto: Stadt Münster

Die Planungen für den nördlichen Abschnitt der Kanalpromenade entlang des Dortmund-Ems-Kanals Richtung Greven sind abgeschlossen. Sie werden nun vom Amt für Mobilität und Tiefbau im März in den Bezirksvertretungen Nord, Ost und Mitte vorgestellt, so dass der Beschluss für den Ausbau dieses Abschnittes von der Schleuse bis zur Stadtgrenze am 17. März im Ausschuss für Umweltschutz, Klimaschutz und Bauwesen gefasst werden kann. Der Baubeginn des Radweges ist für Herbst 2020 geplant, so die Stadt Münster in einer Pressemitteilung. 

Nachdem im November 2019 der Baubeschluss für den süd-östlichen Abschnitt zwischen Osttor und Stadtgrenze Senden gefasst wurde, soll nun der Ausbau der nächsten acht Kilometer beschlossen werden. Der Weg wird auch hier auf drei bis vier Meter verbreitert, asphaltiert und mit der sogenannten adaptiven Straßenbeleuchtung ausgestattet. 

Adaptiven Straßenbeleuchtung

Diese sorgt dafür, dass jeweils nur die Streckenabschnitte hell ausgeleuchtet werden, auf denen sich Radfahrende oder Fußgängerinnen und Fußgänger bewegen. Danach schaltet die Beleuchtung wieder in einen „Ruhemodus“ mit einer Lichtintensität von zehn Prozent. Erfahrungen mit dieser Beleuchtung werden an der Fahrradstraße Kanalpromenade zwischen Vahlbusch und Osttor gesammelt.

„Mit dem Ausbau und der adaptiven Beleuchtung des nördlichen Abschnittes nehmen wir den nächsten wichtigen Teil der Kanalpromenade in Angriff. So wird nach und nach eine hoch attraktive Fahrradroute für Pendlerinnen und Pendler entstehen“, freut sich Stadtbaurat Robin Denstorff.

Die Kosten der adaptiven Beleuchtung in Höhe von 1,2 Millionen Euro auf diesem Abschnitt werden zu 50 Prozent vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Kurzfristig hat sich außerdem ergeben, dass die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes den Wegeausbau zu 90 anstatt 50 Prozent mitfinanziert, heißt es in der Pressemitteilung.

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