Trauungen im Standesamt
Heiraten am 20.02.2020

Münster -

Was macht man, wenn man sich das Hochzeitsdatum nicht merken kann? Man sucht sich ein einprägsames Datum aus. Das haben sechs Paare am Donnerstag gemacht. Von der münsterischen Rekordmarke für standesamtliche Trauungen an einem Tag ist diese Zahl aber weit entfernt.

Donnerstag, 20.02.2020, 17:00 Uhr aktualisiert: 20.02.2020, 17:16 Uhr
Der 20. 02. 2020 ist ein einprägsames Datum. Deshalb haben sich wohl am Donnerstag sechs Paare das Ja-Wort gegeben.
Der 20. 02. 2020 ist ein einprägsames Datum. Deshalb haben sich wohl am Donnerstag sechs Paare das Ja-Wort gegeben. Foto: Klaus Meyer

20. 02. 2020 – ein Datum, das man sich leicht merken kann. Zumindest, wenn es sich um das Hochzeitsdatum handelt.

Ob dies der Hauptgrund gewesen ist, der sechs Paare am Donnerstag zum Standesamt geführt hat, ist nicht bekannt. Doch der Andrang war groß, sagt Sigrid Howest vom Presseamt der Stadt Münster: „Alle nutzbaren Termine sind genutzt worden. Es gab keine Lücke.“ Wegen Weiberfastnacht wurde indes nur bis Mittag getraut.

„Es gibt bevorzugte Daten, auf die sich Paare stürzen“, so Howest weiter. Abgesehen vom 20. Februar gelten die Daten mit gleicher Tages- und Monatszahl als beliebt – sofern sie auf einen Öffnungstag des Standesamtes fallen. Am 2. Februar (Sonntag) und 3. März (Dienstag) fanden bzw. finden deswegen keine Trauungen statt.

Platz 1 unter den Trauterminen

Diese Tendenz sei aber nicht in Stein gemeißelt, sagt die kommissarische Presseamtsleiterin. Der 9. 9. 1999 war in Münster beispielsweise der Renner. An diesem Tag hatten sich 63 Paare das Ja-Wort gegeben. Die Standesbeamten fuhren zum Teil Doppelschichten, berichtet Howest. Dafür fiel die Zahl der Trauungen am 6. 6. 2006 mit bloß drei vergleichsweise mager aus.

Die meisten standesamtlichen Hochzeiten finden nicht, wie man vermuten könnte, im Sommer, sondern im Dezember statt. Möglicherweise wegen steuerlicher Vorteile. Doch die Mitarbeiter im Standesamt sehen andere, nicht so profane Gründe, erklärt Sigrid Howest: „Es geht viel um Atmosphäre. Die Adventszeit und weihnachtliche Dekoration spielen eine Rolle.“

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