Beat-Band
„Get Back“ spielt für den guten Zweck

Münster -

Früher waren sie eine musikalische Institution, doch auch heute rocken „Get Back“ noch ganz gehörig. Bald sogar für den guten Zweck.

Donnerstag, 27.02.2020, 11:00 Uhr
Hartmut Wendt
Hartmut Wendt Foto: pd

Mit New Wave, Punk und der Neuen Deutschen Welle etablierten sich ab 1980 ganz neue Musikstile. Doch vier muntere Rock´n´Roll-Recken aus Münster setzten sich den Trends entgegen und gründeten die Beat-Band Get Back. Von der 1980er-Musik ist 2020 nicht mehr so viel übrig geblieben, wohl haben aber zwei Dinge überlebt: Rock ‚n‘ Roll und Get Back.

Ihr 40-jähriges Bestehen feiert Get Back mit den Gründungsmitgliedern Hartmut (Ringo) Wendt (Gesang) und Schlagzeuger Bill Gröschke, sowie Gitarrist Otto Rasche (seit 1981) und Bassist Walter Stöver (seit 1982) am 7. März im Jovel mit einem Jubiläumskonzert. Mit auf der Bühne stehen (seit 2018) Gitarrist Detlef Antemann und Keyboarder Charlie Steinberg.

Jede Menge Spielfreude

Was unterscheidet Get Back von anderen Cover-Bands? Die Münsteraner Musiker sorgen für eine gelungene Frischzellenkur des Beat-Frühwerks der Beatles, Kinks und Rolling Stones, sie entstauben die Klassiker ordentlich mit jeder Menge Spielfreude und sorgen mit charmanter Personality dafür, dass sie nicht in Vergessenheit geraten.

Im Radio und im Fernsehen findet Beatmusik ja schon länger überhaupt nicht mehr statt. Was treibt also Get Back heute noch an, wieder Musik gegen alle Trends zu spielen? „Es stehen vermehrt nicht nur Veteranen im Publikum, sondern junge Leute, die die Beat-Hits von früher feiern wie neue Hits“, sagt Walter Stöver im Gespräch mit dieser Zeitung, „wenn man sie fragt, vor allem wegen der handgemachten Sounds und der Stimmung“.

Band brennt für die Musik

Der Band kommt auch zugute, dass sie zwei veritable Sänger besitzt. So sorgt auch Schlagzeuger Bill Gröschke zum Beispiel für Gänsehaut-Momente im Publikum, wenn er den Beatles-Klassiker „Let it be“ intoniert, um an das 2017 verstorbene Gründungsmitglied Volkhard Plettrichs, genannt „Pletti“, zu erinnern.

Get Back bietet halt Beatmusik, bei der man erkennt, dass die Musiker – trotz fortgeschrittenen Alters – einfach dafür brennen. „Sie hält uns jung“, sagt Bassist Walter Stoever. Und sie spielen am 7. März im Jovel (20 Uhr) nicht nur für die Fans, sondern auch für die gute Sache. „Alle Erlöse kommen gänzlich dem Hospiz Lebenshaus zugute.“

„Get Back“ im Jovel 2019

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  • Als wäre seit 1980 nichts passiert: Die Band Get Back spielte am 9.3.19 im Jovel - fast vierzig Jahre nach ihrer Gründung.

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Die heutige Besetzung, nachdem zwei Mitglieder in den vergangenen Jahren verstorben sind: Bill Gröschke (Schlagzeug und Gesang), Hartmut „Ringo“ Wendt (Gesang und Hut), Otto Rasche (Gitarre und Gesang), Walter Stöver (Bass und Gesang), Detlef „D Clef“ Antemann (Gitarren, Mandoline und Gesang) und Charlie Steinberg (Keyboards und Gesang)

    Foto: Pjer Biederstädt
  • Hartmut „“Ringo““ Wendt (Gesang und Hut)

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  • Detlef „D Clef“ Antemann (Gitarren, Mandoline und Gesang)

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  • Charlie Steinberg (Keyboards und Gesang)

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  • Otto Rasche (Gitarre und Gesang)

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  • Walter Stöver (Bass und Gesang)

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  • Bill Gröschke (Schlagzeug und Gesang)

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