New-Names-Konzert im Jovel
Musik für jeden Geschmack

Münster -

Das Jovel war am Donnerstagabend besonders voll, als die Jan-Felix-Band als erster Act des New-­Names-Konzerts mal mit süßem Pop, mal mit fetzigem Rock begeisterte.

Freitag, 28.02.2020, 17:54 Uhr aktualisiert: 28.02.2020, 20:22 Uhr
Sängerin Judith Bachkönig überzeugte mit ihrer Band „Seaside King“
Sängerin Judith Bachkönig überzeugte mit ihrer Band „Seaside King“ Foto: Teresa Walter

Das Jovel war am Donnerstagabend besonders voll, als die Jan-Felix-Band als erster Act des New-­Names-Konzerts mal mit süßem Pop, mal mit fetzigem Rock begeisterte. Jan Felix, Sänger und Chef, gründete die Band vor zwei Jahren. Es sei „pure Euphorie“ gewesen, als die Zusage vom Verein „Vision“ zur Förderung der populären Kultur kam, erzählt der 29-Jährige. „Als Münsteraner ist es für mich natürlich eine besondere Ehre, im Jovel zu spielen.“

Als zweiter Act überzeugte „Seaside King“ aus Wien. Die fünfköpfige Band rund um Sängerin Judith Bachkönig spielte sich durch diverse Genres – in Wiener Mundart und auf Englisch. „Damit ihr uns auch mal versteht“, so die 25-jährige Grundschullehrerin schelmisch. Dabei bewies der Newcomer, dass er genau facettenreich ist, wie sein Namensgeber - das Meer. Ob sanft oder krachend: Dem Publikum gefiel’s. Durch ihren Bassisten Till Weigert aus Münster kam der Kontakt zum Verein „Vision“. Außerdem nimmt die Band gerade ihr erstes Album in Münster auf, das im Sommer veröffentlicht werden soll. Hat sich der Weg nach Münster gelohnt? Auf jeden Fall! Die Münsteraner seien im Vergleich zu den Wienern besonders freundlich: „Wir schwimmen geradezu in Freundlichkeit“, lacht die 25-Jährige.

Der dritte und letzte Act an diesem Abend war „Driks und Band“. Sie brachten mit ihren Songs zunächst etwas Ruhe und Tiefgang in das Konzert. Dann bewies Henrik Schulte, wie Driks eigentlich heißt, dass Rock keine Frage des Alters ist. Mit Songs wie „Ich geh nicht weg von dir – ich lauf“ heizte der 55-Jährige mit seiner Band dem Publikum kräftig ein. Schulte, eigentlich Modedesigner in Münster, macht bereits seit zwei Jahren Musik.

Doch ein richtiger Live-Auftritt war bisher noch nicht dabei. Diesen Traum konnte er sich heute Abend endlich erfüllen. „Es ist toll, wenn man in meinem Alter noch zu den New-Names zählt“, sagte er nicht ohne Selbstironie.

Die drei Acts dürfen sich jetzt auf ein fundiertes Experten-Feedback durch den Verein „Vision“ freuen.

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