Auftakt der Aktion „Schule – und dann?“
Einblick in die Arbeitswelt

Münster -

Was kommt nach dem Schulabschluss? Diese Frage beschäftigt Eltern und Schüler gleichermaßen. Das Projekt „Schule – und dann?“ bietet Schülern die Möglichkeit, spannende Einblicke zu gewinnen.

Montag, 02.03.2020, 18:00 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 18:42 Uhr
In der Küche des Hotels Kaiserhof durften die Schüler gleich mit anpacken. Das Projekt „Schule – und dann?“ ermöglicht es den jungen Menschen, Einblicke in verschiedene Berufe und Branchen zu bekommen.
In der Küche des Hotels Kaiserhof durften die Schüler gleich mit anpacken. Das Projekt „Schule – und dann?“ ermöglicht es den jungen Menschen, Einblicke in verschiedene Berufe und Branchen zu bekommen. Foto: Matthias Ahlke

Ob mit dem Kochlöffel in der Gemüsebrühe, mit einem Tablett oder frischen Bettlaken in der Hand: Im Hotel Kaiserhof bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten, um eine Ausbildung zu absolvieren. „Wir sind ein großer Ausbildungsbetrieb“, betont Kay Fenneberg als Betreiber. Doch junge Menschen zu finden, die eine Ausbildung in der Hotellerie machen möchten, sei gar nicht so einfach.

Deshalb beteiligt sich das Hotel seit vielen Jahren an dem Projekt „Schule – und dann?“ der Wirtschaftsförderung Münster. Insgesamt elf Unternehmen – von Agravis über das Finanzamt und die BASF Coatings bis zum Großhändler Mosecker – in Münster bieten in den kommenden knapp drei Wochen einen Einblick in die Arbeitswelt.

SC Preußen Münster als Schirmherr

Elf Schüler nutzen im Hotel Kaiserhof am Montag zum Auftakt die Gelegenheit. Sie wurden von Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, begrüßt. Ziel des Projekts sei es, den Schülern die große Bandbreite an Ausbildungsberufen und Dualen Studiengängen zu zeigen. Allein die Unternehmen, die sich an der Aktion beteiligen, decken laut Robbers 75 Berufsfelder ab.

Die Schirmherrschaft für die Aktion hat auch in diesem Jahr der SC Preußen Münster übernommen. Deshalb war auch Christoph Strässer beim „Anstoß“ für die 16. Runde dabei. Er stellte zudem einen Bezug zwischen dem Fußballverein und Ausbildungsbetrieben her: „Wir alle möchten jungen Leuten Perspektiven bieten und mit ihnen gemeinsam in die Zukunft blicken.“ Und laut Strässer ist dafür keineswegs ein Studium der einzige Weg: „Ein Masterabschluss ist gut, ein Meisterabschluss ist genauso gut.“

In der Küche mit anpacken

Für die Schüler gab es im Anschluss eine Führung durch das Haus. Beim Betreten der größten Suite kam auch die 15-jährige Dalila ins Staunen. „Ich interessiere mich für den Bereich Hotelmanagement“, sagt die Zehntklässlerin. Da sie bald ein Praktikum in einem Hotel machen möchte, wollte sie die Gelegenheit nutzen, schon einen ersten Einblick zu gewinnen.

Und die Schüler konnten auch gleich mit anfassen: In der Küche bereiteten sie unter Anleitung Apfelpfannkuchen zu, danach lernten sie, wie in einem Hotel Servietten gefaltet werden.

 

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