Erster Baustein für das Stadtteilzentrum Gremmendorf
Tochterfirma der Stadt verkauft Kasernen-Grundstück

Münster -

Nach jahrelanger Wartezeit startet nun die Bebauung auf dem Gelände der ehemaligen York-Kaserne in Gremmendorf: Auf dem 10000 Quadratmeter großen Teil-Grundstück des Geländes entstehen jetzt Wohnungen und Dienstleistungseinrichtungen.

Montag, 02.03.2020, 21:30 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 21:40 Uhr
Die Illustration zu Gelände in Gremmendorf soll als Anregung für die potenziellen Investoren dienen.
Die Illustration zu Gelände in Gremmendorf soll als Anregung für die potenziellen Investoren dienen. Foto: Stadt Münster, Lorenzen Architekten

Die erste so genannte Konzeptvergabe des städtischen Unternehmens Konvoy für das neue York-Quartier auf dem ehemalige Kasernengelände ist veröffentlicht worden. Auf einer Fläche von circa 10 000 Quadratmetern werden gemischt genutzte Gebäude aus Dienstleistungen und Wohnen entstehen. Sie sind ein erster Baustein der Erweiterung des Gremmendorfer Stadtteilzentrums, schreibt das Presseamt.

„Daher werden auch hohe Ansprüche an die Qualität der Gebäude gestellt“, betont Oberbürgermeister Markus Lewe. „Wir haben in der intensiven Bürgerbeteiligung ein Qualitätsversprechen an die Bürgerinnen und Bürger gegeben und wollen dies auch einhalten.“ Das Baufeld am nord-östlichen Rand des York-Quartiers zeigt zwei Seiten: eine zum Albersloher Weg mit maximal vier und eine mit maximal drei Geschossen zum Baufeld der Wohn- und Stadtbau, die vor Kurzem das erste Los ihres Wohnquartiers bekannt gemacht hat. Stellplätze können nur zu einem Teil oberirdisch geplant werden, überwiegend ist eine Tiefgarage notwendig. Flachdächer müssen ebenso wie die unbebauten Bereiche begrünt werden.

„Ich freue mich sehr, dass mich schon sehr viele Akteure auf dieses Verfahren angesprochen haben“, erklärte Stephan Aumann, Geschäftsführer der Konvoy.

Quartiers-Steckbrief

Die Eckwerte für das neu ausgeschriebene Quartier auf dem Gelände der York-Kaserne:
Größe: 10 000 Quadratmeter
Mögliche Bruttogeschossfläche: circa 20 000 Quadratmeter
Nutzung: Wohnen, Gewerbe, Dienstleistungen
Lage im Quartier: Nördlicher Teil des Stadtteilzentrums Gremmendorf, südlich einer zukünftigen Einfahrt ins Quartier
Gültiger Bebauungsplan: Nr. 582

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Aus den bis Mitte März vorliegenden Bewerbungen werden bis zu zehn ausgewählte Teilnehmer zur Einreichung eines konkreten Baukonzeptes aufgefordert. Bei der Bewertung berücksichtige man vor allem „Aussagen zur architektonischen Gestaltung, zu dem Wert des Freiraums, aber auch zu energetischen Aspekten oder zu einem Mobilitätskonzept“, sagte Stadtbaurat Robin Denstorff. Das Gewinnerkonzept soll Ende des Jahres feststehen. Bis dahin müssen die bestehenden, nicht mehr nutzbaren Hallengebäude demontiert werden. In einem noch gut erhaltenen Gebäudeteil befindet sich heute noch die Kita „Schatzkiste“, die zum Wiegandweg umziehen wird.

Sobald dann die Erschließung gebaut ist, also Ver- und Entsorgungsleitungen sowie die Baustraße, soll auch die Auswahl des Bewerbers für das Grundstück abgeschlossen sein und die konkrete Projektplanung des Investors beginnen. Mit der eigentlichen Bauphase könne von Ende 2021 bis Anfang 2023 gerechnet werden, hieß es. Mit der Entwicklung des östlichen Kasernenbereiches soll das Zentrum Gremmendorf erweitert werden, heißt es in der städtischen Pressemitteilung weiter.

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