Bewerbungsstart für Umweltpreis 2020
Beim Erreichen des Klimaziels mithelfen

Münster -

Startschuss für die Bewerbungen um den Umweltpreis 2020. Diesmal stehen für interessante nachhaltige Projekte von Gruppen, Einzelpersonen, Schulen, Kitas und Unternehmen insgesamt 10 000 Euro zur Verfügung. Bis zum 31. August läuft die Bewerbungsfrist.

Mittwoch, 04.03.2020, 20:00 Uhr aktualisiert: 05.03.2020, 16:16 Uhr
Sie hoffen auf viele Bewerbungen für den Umweltpreis (v.l.): Wolfram Goldbeck (Grünflächenamt),
Sie hoffen auf viele Bewerbungen für den Umweltpreis (v.l.): Wolfram Goldbeck (Grünflächenamt), Foto: Matthias Ahlke

Münsters ehrgeiziges Ziel, 2030 klimaneutral zu sein, „ist nur im Zusammenspiel mit der Zivilgesellschaft zu schaffen“, wie Nachhaltigkeitsdezernent Matthias Peck am Mittwoch beim Start des Bewerbungsverfahrens für den Umweltpreis Münster betonte. Das Thema CO-Einsparung, so hofft Peck, werde dabei wohl eine große Rolle spielen. „Wir hoffen auf viele interessante Beiträge, um das große Ziel zu erreichen.“ Der alle zwei Jahre ausgelobte Umweltpreis wird im November zum 15. Mal vergeben.

Bewerben können sich bis zum 31. August Gruppen, Einzelpersonen, Vereine, Initiativen, Schulen, Kitas oder Unternehmen. Diesmal stehen 10 000 Euro Preisgeld zur Verfügung – 3000 Euro mehr als 2018, erklärt Projektleiterin Anke Feige von der Stadt Münster. Ein Sonderpreis werde zudem wieder in der Kategorie „Kinder und Jugendliche ausgelobt“. Mit dem Umweltpreis sollen Projekte ausgezeichnet werden, die insbesondere einen hohen ökologischen Wirkungsgrad haben und möglichst dauerhaft angelegt sind, auch global wirken und nicht zuletzt innovativ und originell sind. Zudem sollen sich die Projekte mit überschaubaren finanziellen und personellen Mitteln umsetzen lassen und von ehrenamtlichem Engagement geprägt sein. Als beispielhafte Idee sollen solche Projekte auch auf andere Orte übertragbar sein und zur Nachahmung für andere Münsteranerinnen und Münsteraner einladen.

Als Paradebeispiele nannte Peck einige Preisträger von 2018. Die Gruppe Fossil Free habe mit ihrem Projekt „Divestment in Münster“ zu umweltgerechten Geldanlagen bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. „Wir hatten anschließend Anfragen von anderen Städten“, so Peck. Weitere Projekte mit Strahlkraft und inzwischen hohem Bekanntheitsgrad seien auch der Campus-Garten mit dem Projekt „Grüne Beete“ oder die „FairTeilbar“, die einen Sonderpreis erhielt und inzwischen einen Laden an der Hammer Straße betreibt. Auch diesmal „hoffen wir auf viele spannende Beiträge“, so Karin Gindler-Hilge vom Umweltforum, das den Wettbewerb mit der Stadt organisiert.

Am besten online die Bewerbungsformulare unter www.umweltpreis-muenster.de ausfüllen. Fragen beantwortet auch das Umweltforum unter 136023.

 

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