Politik und Gewerkschaften sind dabei
Bündnis ruft zur Demonstration auf

Münster -

Einmal in Jahr gehen in Münster beim „1000-Kreuze-Marsch“ Abtreibungsgegner auf die Straße. Und jedes Jahr formiert sich auch ein Protest. Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ruft auch in diesem Jahr zu einem Protest auf.

Sonntag, 08.03.2020, 16:30 Uhr aktualisiert: 09.03.2020, 14:12 Uhr
Mit Plakaten und Fahnen machten die Mitglieder des Bündnisses am Sonntag auf die geplante Demo
Mit Plakaten und Fahnen machten die Mitglieder des Bündnisses am Sonntag auf die geplante Demo Foto: Oliver Werner

Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung ruft für den 21. März zu einer Demonstration auf. „Es ist ein Protest gegen den zeitgleich stattfindenden 1000-Kreuze-Marsch“, erläuterte Johanna Wegmann bei einer Mobilisierungsveranstaltung im Rahmen des Internationalen Frauentags am Sonntag an der Engelenschanze. Mit Plakaten und Fahnen wollten die Bündnismitglieder dort auf ihre geplante Demonstration aufmerksam machen.

Der „1000-Kreuze-Marsch“ findet einmal jährlich in Münster statt. Abtreibungsgegner veranstalten einen Gebetszug durch die Innenstadt. Die Gegendemonstration soll am 21. März um 13.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof starten. Von dort ziehen die Teilnehmer durch die Innenstadt. Ab 14.30 Uhr findet laut Wegmann auf dem Prinzipalmarkt eine Kundgebung mit Redebeiträgen und Musik statt.

Mitglieder des Bündnisses sind unter anderem die SPD, die Grünen, die Linken sowie die Stadtverbände des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft.

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