„Die beste Klasse Deutschlands“
Schüler des Annette-Gymnasiums beim Duell im Fernsehstudio

Münster/Köln -

Der TV-Sender Kika sucht die beste Klasse Deutschlands – und die 7a des Annette-Gymnasiums würde gern diesen Titel holen. Im Fernsehstudio in Köln sind die Jugendlichen jetzt zum ersten publikumsträchtigen Duell angetreten. Der Ausgang ist geheim bis zur Ausstrahlung im Mai.

Dienstag, 10.03.2020, 08:01 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 08:23 Uhr
Die 7a des Annette-Gymnasiums tritt beim Wettbewerb des Senders Kika „Die beste Klasse Deutschlands“ an. Johanna Eickelmann und Moritz Schmitte, beide 12, sind als „Erste-Reihe-Kinder“ zuerst gefragt.
Die 7a des Annette-Gymnasiums tritt beim Wettbewerb des Senders Kika „Die beste Klasse Deutschlands“ an. Johanna Eickelmann und Moritz Schmitte, beide 12, sind als „Erste-Reihe-Kinder“ zuerst gefragt. Foto: Sophie Scherler

Der Reisebus mit dem Ziel Köln-Hürth, der an diesem Morgen am Aegidiimarkt hält, ist schon sehnlichst erwartet worden. Kaum öffnet der Busfahrer die Türen, stürmt die 7a des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums los. Die Aufregung ist groß, denn immerhin geht es ins Fernseh-Studio. „Die beste Klasse Deutschlands“ wird gesucht. 800 Bewerbungen hat die Jury des Kinderkanals („KiKa“) für Deutschlands größtes Schüler-Quiz erhalten – nur 32 Klassen sind dabei. Das Bewerbungsvideo der Annette-Schüler überzeugte auf ganzer Linie.

„Die Idee dafür kam ganz allein von den Kindern“, berichtet Klassenlehrerin Susanne Kleine. „Mit Hilfe der Eltern haben sie gezeigt, wie sie sich für die Umwelt engagieren.“

Superfinale am 30. Mai

Im KiKA-Studio in Köln treffen die Annette-Schüler an diesem Tag auf ihren noch geheimen Gegner. Auf das Duell haben sich die Schülerinnen und Schüler gründlich vorbereitet. Johanna Eickelmann (12) erzählt: „Wir haben uns alle alten Sendungen angeguckt. Auch die Nachrichten und ,Wer wird Millionär‘ haben wir geschaut, um uns vorzubereiten.“ Die Strategie ist klar: Gewinnen! Ach ja, und Zusammenhalten, das sei auch wichtig.

In Köln angekommen, wird die 7a vom Produktionsteam in Empfang genommen. Die Fernsehmacher erklären den Siebtklässlern die Regeln. Jede Klasse bekommt drei Fragen gestellt, welche die sogenannten Erste-Reihe-Kinder beantworten. Sind sie sich bei einer Frage nicht sicher, können sie einen von drei Experten aus den eigenen Reihen fragen, oder mit der anderen Klasse ins Duell gehen. Dann geht es darum, wer insgesamt besser geantwortet hat.

Die drei Finalfragen beantworten dann alle Schüler. Wer mehr Punkte sammelt, zieht in die nächste Runde ein und hat womöglich am 30. Mai im Superfinale die Chance, die beste Klasse Deutschlands zu werden. Den Siegern winkt als Hauptpreis eine Klassenfahrt nach Rom.

Spannung im Studio

Die Annette-Schüler haben aufmerksam zugehört, ihre Erste-Reihe-Kinder Moritz Schmitte (12) und Johanna Eickelmann (12) sind bereit. Für sie und ihre drei Experten geht es zunächst in den sogenannten Green-Room. Hier werden die Teaser und Einspieler für die Sendung gedreht. Erst kurz vor der Sendung trifft die 7a auf ihre Gegner. Kritisch wird sich beäugt, aber die Münsteraner sind siegessicher. „1-2-3-Annette ist dabei!“ So schallt der Schlachtruf durch den Spielertunnel.

Im Studio steigt die Spannung: Gleich wird Moderator Malte Arkona mit seinem Team die Aufzeichnung beginnen. Gleich geht es für die 7a aus Münster um alles. Werden sie siegreich sein und ins Wochenfinale einziehen? Was folgt, ist eine halbe Stunde mit Fragen, lustigen Momenten und spannenden Experimenten. Ob die Annette-Schüler es in die nächste Runde geschafft haben, erfahren die Fernsehzuschauer ab Mai bei der 13. Staffel von „Die beste Klasse Deutschlands“ auf KiKa.

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