Leser-Reaktionen
Radlerbrücke südlich des Aegidiitors: „Echt gute Idee“ bis „pure Augenwischerei“

Münster -

Der Vorschlag einer Radlerbrücke südlich des Aegidiitors hat viele Reaktionen hervorgerufen. Hier eine Auswahl.

Dienstag, 10.03.2020, 10:00 Uhr
Dieser Vorschlag der Stadt Münster zum Bau einer Radlerbrücke südlich des Aegidiitors hat sehr viele Reaktionen hervorgerufen.
Dieser Vorschlag der Stadt Münster zum Bau einer Radlerbrücke südlich des Aegidiitors hat sehr viele Reaktionen hervorgerufen. Foto: Stadt Münster

Der Plan für eine Radlerbrücke südlich des Aegidiitors hat lebhafte Reaktionen ausgelöst. Hier eine Auswahl der Mails, die unsere Redaktion erreicht haben. In den meisten Fällen wurden die Beiträge gekürzt:

  • Annette Ralla: „Ich glaube nicht, dass die Brücke, wenn sie gebaut werden sollte, von vielen Radfahrern genutzt würde. Brücken hinauf zu fahren ist nicht das, was bei Radlern beliebt ist, außer man hat ein E-Bike.“
  • Siegfried Groß: „Ich freue mich, dass Stadtbaurat Denstorff bei der Planung des Radverkehrs einen mutigen Schritt gewagt hat. Ich plädiere seit Jahren für die Verbesserung des Radverkehrs in der Innenstadt und wünsche mir noch mehr kreuzungsfreie Unterführungen und Brücken für die Radfahrer an den von Radfahrern stark frequentierten Kreuzungen auch auf der Promenade.“
  • Ingrid Senbert: „So eine Radlerbrücke ist ,nice to ­have‘, aber doch nicht wirklich notwendig. Viel wichtiger ist aus meiner Sicht die Verbesserung der Verkehrssituation am Ludgeriplatz und an der Hafenstraße. Für alle Verkehrsteilnehmer braucht es hier dringend Lösungen. Als Radfahrerin fahre ich da immer mit einem mulmigen Gefühl.“
  • Peter Vogt: „Eine echt gute Idee! Damit wäre auch das lang gesuchte Entree von Süden her zum Stadtgraben gefunden. Wie so etwas sich in das Stadtbild einpasst, kann jeder sich in Freiburg anschauen. Freie Fahrt in den Grüngürtel Aasee!“
  • Heinrich Füllen: „Ein (zu früh erschienener) Zehn-Millionen-Euro-Aprilscherz!“
  • Jochen Issel: „Ich halte die Brücke für überflüssig, denn sie entlastet nur einen Teil des Aegidiitors. Der weitaus wichtigere, weil viel mehr benutzte  Teil an der Kreuzung in Höhe der Gaststätte ,Kruse Baimken‘ wird überhaupt nicht berücksichtigt.“
  • Werner Poguntke: „Es ist ein nicht durchdachter Vorschlag für eine zweite ,So-Da -Brücke‘ in Münster. Diese Brücke würde, wie die in Kinderhaus über der Brüningheide stehende Brücke, nur so da rum stehen, weil sie kaum genutzt würde. Wenn ich die Verkehrsströme betrachte, wäre es sinnvoller, die Promenade in Richtung Promenade / Adenauerallee zu verbinden, denn die ist in diese Richtung mit der Fortführung über die Annette-Allee stark frequentiert.“
  • Annette Mors: „Die Brücke bildet einen zusätzlichen Baukörper, ist völlig überdimensioniert und stört durch die Hochlage die Gesamtansicht der örtlichen Begebenheiten.“
  • Ernst Tremel: „Es wird so vermittelt, als ob das ein Plus für Fahrradfahrer sei. Der Autoverkehr bleibt dadurch jedoch so bestehen, wie immer. Also pure Augenwischerei. Keinen Deut Verbesserung in Bezug auf nachhaltige Klimaverbesserung.“
  • Norbert Prokott: „Hochstraßen für Autos oder Fahrräder sind Münster bisher erspart geblieben. Hoffentlich bleibt das so.“
  • Mechthild Düsing: „Wenn’s der 1. April gewesen wäre, hätte ich den Aprilscherz gut gefunden.“
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