Leo Squillace hat auch Familie in der Lombardei
Ehemaliger Prinz schaut nach Italien

Das Coronavirus ist auf dem Vormarsch. Der ehemalige Karnevalsprinz Leo Squillace schaut deshalb mit Sorge nach Italien.

Samstag, 14.03.2020, 10:00 Uhr aktualisiert: 14.03.2020, 11:38 Uhr
Leo Squillace schaut sorgenvoll Richtung seiner Heimat Italien.
Leo Squillace schaut sorgenvoll Richtung seiner Heimat Italien. Foto: Helmut Etzkorn

In Deutschland hat sich die Situation seit Donnerstagabend und Freitag zwar deutlich verschärft, doch die Lage in Italien ist weitaus dramatischer. Seit Mittwoch ist klar, nahezu alles im Land steht still und muss schließen. Lediglich Supermärkte und Apotheken sollen geöffnet bleiben, um die Versorgung der Bevölkerung zu garantieren. Einer, der die Lage im Land genau beobachtet, ist der münsterische Gastronom und ehemalige Prinz KarnevalLeo Squillace. Der Süditaliener hat auch Familie in der Lombardei, unter anderem in der kleinen Stadt Crema, die nicht weit von Cremona entfernt liegt. In Cremona hat sich das Coronavirus besonders stark verbreitet.

Zu seinem Cousin, der in Crema lebt, hält Squillace engen telefonischen Kontakt: „Dort geht keiner mehr vor die Tür.“ Wenn nicht am Telefon, dann verfolge er das Geschehen in seiner Heimat nachts, wenn sein Restaurant auf der Aegidiistraße geschlossen habe, in den TV-Nachrichten. Für die Menschen dort sei es wirtschaftlich sehr schwierig – gerade für Selbstständige. „Viele bekommen keinen Lohn. Für sie geht es ums Überleben“, so Squillace.

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