Bis zu 20.000 Schüler greifen auf System zu
Schul-IT besteht Corona-Stresstest

Münster -

Aktuell greifen zwischen 15.000 und 20.000 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig auf das Schul-IT-System der Citeq zu, berichtet die Stadt. Nach ihrer Einschätzung hat die Schul-IT den Corona-Stresstest bestanden.

Donnerstag, 02.04.2020, 08:00 Uhr
Das citeq@school-Team ist der Ansprechpartner der Schulen in IT-Fragen. Es hat besonders zu Beginn der Schulschließungen bei allen Fragen mit großem Engagement weitergeholfen.
Das citeq@school-Team ist der Ansprechpartner der Schulen in IT-Fragen. Es hat besonders zu Beginn der Schulschließungen bei allen Fragen mit großem Engagement weitergeholfen. Foto: Fotostudio Wiegel

Jetzt zahle es sich aus, dass Münsters kommunaler IT-Dienstleister Citeq bereits vor gut zwei Jahren die Computerausstattung der städtischen Schulen modernisiert und eine neue Schulplattform eingeführt hat, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Münster. So hätten sich die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler mittlerweile daran gewöhnt, die Kommunikationsfunktionen und Datenlaufwerke der Schulen auch von zu Hause aus zu nutzen.

Infolge der Schulschließungen wegen des Corona-Virus schossen die Zugriffszahlen unmittelbar in die Höhe, berichtet die Stadt weiter. Engpässe, die dadurch kurzzeitig entstanden, habe das „citeq@school-Team“ gemeinsam mit den Ansprechpartnern an den Schulen und dem Hersteller der Schul-Server rasch wieder beseitigt. Darüber hinaus habe die Citeq erreicht, dass sich die Antwortzeiten verbesserten, indem sie zusätzliche Ressourcen hinzuschaltete.

Positive Zwischenbilanz

Aktuell greifen zwischen 15 000 und 20 000 Schülerinnen und Schüler gleichzeitig auf das Schul-IT-System der Citeq zu. Die jetzt bereitstehende IT-Infrastruktur biete den Schulen genug Reserven, um auch ein weiteres Ansteigen der Zugriffe zu bewältigen. „Die Zwischenbilanz fällt durchweg positiv aus“, sagt Citeq-Betriebsleiter Stefan Schoenfelder. „Die Schul-IT hat den Corona-Stresstest bestanden. Kleinere Beeinträchtigungen, wie sie durch die Vervielfachung der gleichzeitigen Datenabrufe verursacht wurden, betrafen stets nur einzelne Schulen und konnten durch gemeinsame Kraftanstrengungen zeitnah behoben werden.“

Kathi Kösters, Schulleiterin der Gesamtschule Mitte, bestätigt die Wirksamkeit der Maßnahmen der Citeq und bedankt sich bei dem citeq@school-Team für die engagierte Unterstützung: „Das Team hat zusammen mit dem IT-Koordinator der Gesamtschule nach einigen Problemen am Anfang die Serverleistung hochgefahren, war ständig für uns erreichbar und hat immer wieder Lösungen gefunden, um die dauerhaften, fast 1000 gleichzeitigen Zugriffe auf unseren Server durch Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte zu ermöglichen.“

Das Team hat zusammen mit dem IT-Koordinator der Gesamtschule nach einigen Problemen am Anfang die Serverleistung hochgefahren, war ständig für uns erreichbar und hat immer wieder Lösungen gefunden.

Kathi Kösters, Schulleiterin der Gesamtschule Mitte

Bereits bei der Festlegung der Anforderungen an die IT-Ausstattung habe die Citeq eng mit Vertretern der Lehrkräfte, Medienberatern und dem Amt für Schule und Weiterbildung zusammengearbeitet. Sowohl die Lehrkräfte als auch die Schüler erhalten einen Mailclient und eine Mailadresse, können auf persönliche Datenlaufwerke, einen Schulkalender und einen personalisierten Stundenplan zugreifen. Lehrkräfte planen mit einem digitalen Klausurplan schulübergreifende Klausuren und kommunizieren über ein gemeinsames Forum direkt mit den Schülerinnen und Schülern. Sämtliche Services sind über eine zentrale Internetseite von unterwegs oder auch mobil per App erreichbar. Lehrkräfte können Endgeräte flexibel administrieren und mit Software versorgen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7352896?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Nachrichten-Ticker