Einblicke
Ungewohnte Stille in Corona-Zeiten - ein Besuch im Allwetterzoo

Der Allwetterzoo in Münster hat wie jeder andere Zoo zurzeit geschlossen. Trotzdem lässt sich ein spannender Blick hinter die Kulissen werfen - in kurzen Videos und mit einer Fotostrecke.

Freitag, 17.04.2020, 10:00 Uhr
Einblicke: Ungewohnte Stille in Corona-Zeiten - ein Besuch im Allwetterzoo
Ganz entspannt: der Sibirischen Tiger „Fedor“ Foto: Allwetterzoo Münster

Einige Zoos in NRW berichteten bereits vor zwei Wochen von erwarteten Verlusten in Millionenhöhe. Der Verband der Zoologischen Gärten hatte ein Soforthilfe-Programm für die 56 bei ihm organisierten deutschen Zoos in Höhe von 100 Millionen Euro gefordert.

Auch der Allwetterzoo in Münster bangt um die Einnahmen und hofft auf eine baldige Wiedereröffnung. In der Zwischenzeit versuchen die Verantwortlichen kreativ zu sein, bieten im Netz Bilder und vor allem Videos der Tiere an. Dazu können die User online abstimmen, wie gerade geschlüpfter Trampeltier-Nachwuchs heißen soll. Und vieles mehr.

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Zudem bot der Zoo nun einen Rundgang an. Viele Gehege konnten besichtigt werden. Spannende Bilder und Filmsequenzen entstanden dabei. Sie zeigen, dass in wirtschaftlich wie gesellschaftlich schweren Zeiten Ideenreichtum gefragt ist.

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Für regelmäßige Besucher und Freunde des Zoos gibt es auch ein Treueticket, mit dem den Betreibern nicht nur durch harte finanzielle Phasen geholfen wird, sondern der erste Besuch nach Wiedereröffnung auch vergünstigt wird.

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Wann die Pforten wieder öffnen, ist weiter ungewiss. "Wir sind hinter den Kulissen aber schon fleißig am planen und organisieren, um auf alles vorbereitet zu sein", lautet eine Mitteilung bei Facebook. Gleichzeitig wurde betont, dass es trotz fehlender Einnahmen bei fortlaufenden konstanten Kosten, keinem Tier schlecht geht.

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Streifzug durch den Allwetterzoo

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  • Varis zählen zu den Lemuren. Sie sind nur im Osten und Südosten Madagaskars verbreitet. Dort sind diese Halbaffen vor allem durch die Zerstörung ihres Lebensraumes Regenwald von der Ausrottung bedroht. Bei den Varis unterscheidet man zwei Unterarten: Neben den in Münster lebenden Schwarzweißen Varis gibt es die noch selteneren Roten Varis.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Eingang - Der Allwetterzoo Münster 

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Geparde waren einst weit über Afrika und Asien verbreitet. Heute existieren nur noch Restbestände in süd- und ostafrikanischen Schutzgebieten sowie südlich des Kaspischen Meeres. Im Allwetterzoo leben derzeit sechs dieser sehr schnellen Sprinter.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Der Bongo-Nachwuchs, dabei handelt es sich eine Waldantilope, bei seinem ersten Ausgang im Revier des Allwetterzoos. Im Allwetterzoo leben Östliche Bongos. Diese leben nur in kleinen Waldgebieten Kenias und gelten als vom Aussterben bedroht.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Kleine Frackträger. Die Brillenpinguine im Allwetterzoo gehen bei Wind und Wetter gerne ins Wasser.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Von der Küste Ostafrikas und den Maskarenen bis Kiribati und Samoa. Der Paletten-Doktorfisch kommt in den Territorialgewässern von über 50 Ländern oder abhängigen Gebieten vor.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • In seinen natürlichen Lebensraum, dem Pátzcuarosee-Querzahnmolche, ist er nahezu ausgestorben. Neben drei weiteren Zoos in Deutschland ist auch der Allwetterzoo Münster aktiv in der Nachzucht dieser besonderen Tiere.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Der Nachwuchs der Bennett-Kängurus ist gar nicht so leicht zu fotografieren, fühlt sich das Jungtier im Beutel des Muttertieres doch augenscheinlich sehr wohl.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Leoparden sind sehr anpassungs­fähig und kommen in fast allen Lebensräumen Afrikas und Asiens vor. Sie sind die besten Kletterer unter den Katzen und erklimmen geschickt selbst senkrechte Stämme.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Die Sibirischen Tiger hier „Fedor“ sind die größten heute lebenden Raubkatzen. Ausgewachsene Männchen können bis zu 300 kg wiegen.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Elefanten sind die schwersten Landtiere. Mit einem Gewicht von 3 bis 5 Tonnen und einer Schulter­höhe von max. 3,5 m wird der Asiatische Elefant (Bild) nur noch vom Afrikanischen Elefanten mit einem Gewicht von 4 bis 6,5 Tonnen und einer max. Höhe von 4 m über­troffen. 

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Für andere Steppentiere haben die Strauße eine wichtige Wächterfunktion übernommen. Weit ragt ihr Kopf auf dem langen, nur spärlich befiederten Hals über die Ebene hinaus, und den aufmerksamen Vögeln entgeht nur schwer ein Feind. Die Augen, durch dichte Wimpern vor Staub geschützt, beobachten unaufhörlich die Umgebung.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Das Trampeltier kommt als Wildtier nur noch in winzigen Restbeständen in der Wüste Gobi vor. Daneben wurde schon vor etwa 4.500 Jahren eine Haustierform gezüchtet. Im Kinder- und Pferdepark bewohnen die Trampeltiere gemeinsam mit den Przewalski-Urwildpferden eine große Anlage.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Seepferdchen sind Fische, die ausschließlich im Meer leben. Sie fallen besonders durch ihre Gestalt auf, die nur wenig an einen Fisch erinnert. Ihr Kopf ähnelt dem eines Pferdes, ihr Hinterleib gleicht eher einem Wurm.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Hinweisschild im Eingangsbereich

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Faultiere hängen überwiegend mit nach unten gekehrtem Rücken im Geäst des tropischen Regenwaldes und bewegen sich, wenn überhaupt, nur langsam hangelnd fort. Am Boden laufen sie unbeholfen - schwimmen können sie hingegen auffällig gut.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Der Name Orang-Utan bedeutet im Malaiischen „Waldmensch“ und entstammt dem Glauben der einheimischen Bevölkerung. Auf Borneo und Sumatra geht man davon aus, dass die Affen früher Menschen waren und auch sprechen könnten. Sie würden nur darauf verzichten, um nicht zur Arbeit gezwungen zu werden. Einst hätten sie die Götter beleidigt und wären daraufhin in den Wald verbannt worden.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Rotscheitelmangaben sind sehr gesellig. Sie leben in Gruppen von bis zu 60 Tieren zusammen. In der Regel bestehen diese aus mehr Weibchen als Männchen und werden vom jeweils ranghöchsten Weibchen angeführt.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Löwen bewohnen offene Steppen, lichte Trockenwälder und steinige Halbwüsten bis zu einer Höhe von 3500 m. Sie kommen vorwiegend in Afrika südlich der Sahara und mit nur noch wenigen, sehr bedrohten Exemplaren in Vorderindien vor. Stets meidet der Löwe dichte Wälder.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Da Nashörner vom Aussterben bedroht sind, kommt der Zucht in Zoos eine große Bedeutung zu. Deshalb schicken Zoos weltweit die Tiere regelmäßig auf Hochzeitsreisen und hoffen, dass der Funke überspringt! Leider ist das nicht immer der Fall und so werden in ganz Europa leider nur wenige Nashörner pro Jahr geboren.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Mit einem Gewicht von bis zu 1000 kg und einer Schulterhöhe von etwa 2 m ist der Gaur das größte aller Wildrinder. Auffallend an der Kopfform sind die abstehenden Ohren und insbesondere beim Männchen die breite, kräftige Stirn. Der Gaur lebt in Herden in den Bergwaldregionen im Süden Asiens.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Malaienbären leben in den tropischen Regenwäldern Südostasiens. Sie gehören zur Familie der Großbären, also mit zu den größten Landraubtieren der Erde. Jedoch ist der ausgewachsene Malaienbär mit bis zu 1,50 Meter Länge und 50 bis 65 Kilogramm Körpergewicht der kleinste Vertreter der Großbären.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Die Stachelschweine haben die längsten Stacheln aller Säugetiere. Die Stacheln sind umgewandelte Haare.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Die Kegelrobbe ist in den Küstengebieten des nördlichen Atlantiks und in Nordsee und Ostsee beheimatet. Von den Ohrenrobben unterscheiden sich die Kegelrobben nicht nur durch das völlige Fehlen der äußeren Ohren, sondern auch durch die Ausbildung ihrer Gliedmaßen, die sie als hochangepasste Wassersäuger kennzeichnen.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Der Asiatische Zwergotter, die kleinste Otterart, wird wegen ihrer kurzen Krallen an den Fingern auch als Kurzkrallenotter bezeichnet.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Die Przewalski-Urwildpferde leben in direkter Nachbarschaft zu den Trampeltieren. Sie teilen sich ein 2000 m² großes Gelände.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Die Gorillas sind die schwersten und größten aller Affen. Ihre nächsten Verwandten, zu denen Bonobos, Schimpansen, Orang‑Utans und auch der Mensch gehören, sind deutlich leichter.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Lustige Meerschweinchen, winzige Schafe, freche Ziegen und riesige Hühner – im Streichelzoo ist gerade nicht viel los.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Im Affenhaus gibt es eine perfekte Südamerika-Wohngemein­schaft: Den oberen Teil der Anlage bewohnen Goldene Löwenaffen und Zwergseidenäffchen. „Untermieter“ auf dem Boden sind zwei Südliche Kugelgürteltiere.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Echte Nesthocker sind die Geier des Allwetterzoo Münster und gehen mit gutem Beispiel voran – Stichwort #stayathome. Was das Team des Allwetterzoos aber besonders freut, nicht nur die Gänsegeier brüten in diesem Frühjahr, sondern auch die Mönchsgeier.

    Foto: Allwetterzoo Münster
  • Streifengnus sind große, kräftig gebaute Antilopen. Ihre Widerristhöhe beträgt bis zu 140 cm, sein Gewicht meist um die 250 kg. Der stattliche, schmale Kopf hat eine breite Schnauze mit schlitzförmigen Nasenlöchern, die von einer Hautfalte bedeckt werden.

    Foto: Allwetterzoo Münster

 

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