Spielplätze öffnen
Neue "Spielregeln" in Münster ab Donnerstag

Münster -

Das lange Warten hat ein Ende: Ab Donnerstag (7. Mai) können in Münster wieder die rund 350 städtischen Spielplätze genutzt werden. Einige Regeln müssen dann allerdings eingehalten werden.

Dienstag, 05.05.2020, 07:00 Uhr aktualisiert: 05.05.2020, 09:00 Uhr
Ab Donnerstag können die münsterischen Spielplätze wieder genutzt werden.
Ab Donnerstag können die münsterischen Spielplätze wieder genutzt werden. Foto: Matthias Ahlke

Gute Nachricht für Kinder (und ihre Eltern): Ab Donnerstag sind die rund 350 städtischen Spielplätze in Münster wieder geöffnet. Fast sechs Wochen waren sie gesperrt, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Einige wenige Spielregeln müssen allerdings nach der Wiedereröffnung beachtet werden, betont Heiner Bruns, Leiter des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit. So müssen Begleitpersonen, so weit sie nicht der gleichen Familie oder häuslichen Gemeinschaft angehören, einen Mindestabstand von 1,50 Metern einhalten. Die auf Spielplätzen üblichen Hygieneregeln sollten ohnehin eingehalten werden, betont Bruns. Eine Maskenpflicht werde es auf Spielplätzen nicht geben.

Stadt setzt auf Vernunft

Die Verordnung des Landes NRW, die die Wiedereröffnung der Spielplätze regelt, sieht auch die Möglichkeit vor, dass Kommunen die Nutzerzahl von Spielplätzen im Einzelfall begrenzen können. In Münster werde es eine solche Begrenzung aber erst einmal nicht geben, sagt der Leiter des Grünflächenamtes.

„Wir setzen darauf, dass sich alle Bürger an die Regeln halten“, betont Bruns. Sollte der ein oder andere Spielplatz zwischendurch tatsächlich einmal so überfüllt sein, dass ein Mindestabstand von 1,50 Meter nicht möglich ist, dann müsse halt ein Teil der Besucher in einiger Entfernung darauf warten, dass sich die Spielfläche wieder ein wenig leert.

Sperrungen nur selten missachtet

Mitte März waren die Spielplätze landesweit gesperrt worden. Diese Maßnahmen sei von der münsterischen Bevölkerung weitgehend akzeptiert worden. Nur in Ausnahmefällen seien Sperrungen missachtet worden, man habe dann mit den Betroffenen gesprochen, diese hätten sich in der Regel einsichtig gezeigt, so Bruns.

Am Mittwoch sollen die Schilder, die auf die Sperrungen hinweisen, eingesammelt und durch Schilder, die die Wiedereröffnung für Donnerstag (7. Mai) ankündigen, ersetzt werden, berichtet der Grünflächenamt-Leiter.

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