Positive Entwicklungen in Münster
Deutsche Bank blickt zufrieden auf das vergangene Jahr

Münster -

Die Deutsche Bank blickt zufrieden auf die Entwicklung ihres münsterischen Geschäfts im vergangenen Jahr. Das Geschäftsvolumen, aber auch der Wert von Wertpapierdepots, seien deutlich gestiegen.

Mittwoch, 06.05.2020, 10:00 Uhr
Werner Oesterschlink (2.v.l) berichtet von der positiven Entwicklung der Deutschen Bank in Münster
Werner Oesterschlink (2.v.l.) berichtet von der positiven Entwicklung der Deutschen Bank in Münster Foto: Deutsche Bank

Die Deutsche Bank hat laut eigener Angaben in Münster 2019 ein gutes Geschäftsergebnis erzielt. Das Geschäftsvolumen vor Ort, also die Summe aus Krediten, Einlagen und Depotvolumen, betrug Ende des Jahres rund 2,6 Milliarden Euro, teilte die Deutsche Bank in einer Mitteilung mit. Im Vergleich zum Vorjahr sei das Geschäftsvolumen um 7,7 Prozent gestiegen,

„Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2019 sehr zufrieden. Trotz des abermals herausfordernden Umfelds können wir feststellen: Die Deutsche Bank wächst weiter deutlich. Das gibt uns Rückenwind für 2020“, so Werner Oesterschlink, Sprecher der lokalen Geschäftsleitung.

Das Jahr 2019 sei einmal mehr von extrem niedrigen Zinsen geprägt gewesen, heißt es weiter. „Unsere Kunden haben deshalb verstärkt das Gespräch mit uns gesucht“, so Oesterschlink. Unter anderem wegen dieser Beratung seien die Wertpapierdepots 2019 deutlich im Wert gestiegen, berichtet die Deutsche Bank.

In Münster betrage das Depotvolumen mehr als 666 Millionen Euro, das sei ein Plus von 13,4 Prozent. „Für 2020 haben wir unseren Privatkunden frühzeitig empfohlen, das Spektrum ihrer Anlagen zu erweitern. Wer langfristig investiert, konnte in der Vergangenheit auch Rückschläge verkraften und hat unter dem Strich gute Renditen eingefahren“, betont Oesterschlink.

Das Einlagenvolumen in Münster betrage zudem mehr als eine Milliarde Euro. Das bedeute eine kräftige Steigerung von 12,7 Prozent. Auch das Geschäft mit Baufinanzierungen und Konsumentenkrediten habe sich 2019 positiv entwickelt. Beides zusammen spiegele sich im Kreditvolumen wider. Es betrug zum 31. Dezember rund 913 Millionen Euro.

In Münster habe sich außerdem das Geschäft mit Vermögenskunden gut entwickelt. Dazu beigetragen haben vor allem die Vermögensanlage und das Kreditgeschäft. Besonders sogenannte ESG-Anlagen würden sich dabei zu einem Megatrend entwickeln, heißt es in der Mitteilung. ESG steht in der deutschen Übersetzung für Umwelt, Soziales und gute Unternehmens- beziehungsweise Staatsführung. „Solche Anlagen spielen bei Stiftungen und Pensionseinrichtungen seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. Jetzt können wir auch private Anleger dafür begeistern, auch in Münster“, berichtet Vermögensberater Manfred Petermann.

Außerdem wachse die Beliebtheit der Deutsche Bank Mobile App in Münster immer weiter.

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