Video-Interview
Dr. Carsten Ludwig hilft den Tieren im Allwetterzoo

Münster -

Nach wochenlanger Pause geht es im Allwetterzoo seit Dienstag (5. Mai) wieder rund. Einer, der auch in der Pause nie weg war, ist Zoo-Tierarzt Dr. Carsten Ludwig. Wir haben mit ihm gesprochen.

Mittwoch, 06.05.2020, 08:00 Uhr
Video-Interview: Dr. Carsten Ludwig hilft den Tieren im Allwetterzoo
Dr. Carsten Ludwig arbeitet seit elf Jahren als Tierarzt im Allwetterzoo. Foto: Cengiz Sentürk

Aufatmen im Allwetterzoo: Seit Dienstag (5. Mai) ist die wochenlange Corona-Zwangspause beendet - die Besucher können in den Zoo zurückkehren. Einer, der auch während der Krise nicht weg war, ist Dr. Carsten Ludwig. Er ist seit elf Jahren Tierarzt im Allwetterzoo.

Vom kleinen Pfeilgiftfrosch bis zum großen Elefanten - Carsten Ludwig kümmert sich um alle Zoobewohner. "Wenn ein Tier krank wird, muss ich reagieren", beschreibt er im Video-Interview seine Kernaufgabe. Doch die hat sich durch die Corona-Pandemie stark verändert. Der Arbeitsrhythmus der Tierärzte wurde angepasst, auch der Kontakt zu Tierpflegern wurde minimiert. Gerade, als es Meldungen von infizierten Zoo-Tieren in New York gab, wurden die Sorgen größer.

Vorfreude auf Wiedereröffnung

Wie Tiger, Elefant und Erdmännchen in Zeiten der Kontaktbeschränkungen behandelt werden, warum er im Affenhaus einen Mund-Nasen-Schutz trägt und wie groß die Vorfreude auf die Wiedereröffnung tatsächlich war, verrät Carsten Ludwig im Video.

Neue Sicherheitsregeln im Allwetterzoo

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  • Die Tiere im Allwetterzoo erwarten ab Dienstag (5. Mai) um 14 Uhr wieder Besuch.

    Foto: dpa
  • Der Zoo appelliert an alle Besucher, sich an die Spielregeln zu halten.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Maskenpflicht herrscht nur in geschlossenen Räumlichkeiten wie im sanitären Bereich, nicht aber auf den Wegen.

    Foto: dpa
  • Über drei Kassen und jeweils einen eigenen Weg werden die Besucher in den Zoo gelassen. Abstand hat Priorität.

    Foto: dpa
  • Tipp: Karten am besten online erwerben. Das spart Zeit und verhindert Schlangen.

    Foto: dpa
  • Der Eintritt ist fürs Erste reduziert. Erwachsene zahlen lediglich 15 Euro, Schüler und Studenten 10 Euro, Kinder 8 Euro.

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  • Maximal 2700 Besucher dürfen gleichzeitig in den Zoo. Ordner sorgen dafür, dass sich die Gäste gleichmäßig verteilen. Am Ausgang werden die Menschen gezählt, die gehen. Dann können andere sofort rein.

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  • Auf der Homepage können Interessierte jederzeit nachsehen, wie voll der Zoo gerade ist.

    Foto: Screenshot
  • Auch das Westfälische Pferdemuseum öffnet dank eines Hygienekonzepts wieder.

    Foto: Oliver Werner
  • Auf dem Zoogelände sind die Menschen angehalten, sich an den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Meter zu halten. Das gilt auch für die Bereiche vor den Gehegen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Spielplätze sind genau wie die Shops oder Tierhäuser noch geschlossen.

    Foto: Allwetterzoo
  • Tiershows wie im Robbenhaus fallen zunächst aus.

    Foto: Oliver Werner
  • Der Zoo bittet auch draußen und an den Kassen um Rücksicht und Geduld.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Gastronomie öffnet noch nicht. Lediglich Speisen zum Mitnehmen werden verkauft.

    Foto: Allwetterzoo
  • Jahreskarten werden automatisch um jeweils zehn Wochen verlängert. Auch Gutscheine, die es zur Geburt eines Kindes gegeben hat und während der Schließungsphase abgelaufen sind, können noch bis Ende Mai eingelöst werden. 

    Foto: dpa
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