Erinnerung an das Kriegsende
Lewe: „Die dunkelste Zeit Deutschlands“

Münster -

In einer Videobotschaft hat Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren erinnert. Er richtet aber auch einen Appell an das Verhalten der Menschen in der Gegenwart und der Zukunft.

Freitag, 08.05.2020, 17:20 Uhr
Oberbürgermeister Markus Lewe
Oberbürgermeister Markus Lewe Foto: Oliver Werner

Oberbürgermeister Markus Lewe hat ein einer Videoansprache an das Ende des Zweiten Weltkriegs am 8. Mai 1945 erinnert. Der Tag der Befreiung durch die Alliierten jährte sich in diesem Jahr zum 75. Mal. „Das Datum erinnert an die dunkelste Zeit Deutschlands – an Verfolgung, an Verschleppung, an Mord, an Vertreibung“, sagt Lewe in der Botschaft, die im Friedenssaal des Rathauses aufgenommen wurde.

Doch das Datum sei auch eine „Mahnung an den Einsatz für Werte wie Demokratie, Freiheit, Toleranz, körperliche Unversehrtheit und Gleichheit“. Frieden sei auch heute, 75 Jahre nach Kriegsende, keine Selbstverständlichkeit, führt das Stadtoberhaupt weiter aus.

Einsatz für den Frieden

„Der bisherige Konsens einer freien und demokratischen Welt wird zunehmend in Frage gestellt“, zog Lewe auch eine Verbindung in die Gegenwart. Es sei wichtig, für Demokratie und Frieden einzustehen. „Der Einsatz für den Frieden der Zukunft, das wird unsere große Aufgabe sein“, sagte der Oberbürgermeister. Das Video der Stadt zeigt außerdem Foto- und Filmaufnahmen vom Ende des Krieges in Münster am 2. April 1945.

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