Umfrage der IHK
Umsatzeinbruch in der Gastronomie

Münster -

Fast alle Gaststätten, Cafés und Restaurants im Münsterland und der Emscher-Lippe-Region haben die Möglichkeit zur Wiedereröffnung ab dem 11. Mai genutzt. Die dabei erzielten Umsätze liegen nach einer Blitzumfrage der IHK Nord Westfalen bei der Hälfte der Unternehmen jedoch unter 25 Prozent des normalen Umsatzes.

Donnerstag, 21.05.2020, 12:00 Uhr
Dr. Fritz Jaeckel, Hauptgeschäftsführer der IHK
Dr. Fritz Jaeckel, Hauptgeschäftsführer der IHK. Foto: IHK

Fast alle Gaststätten, Cafés und Restaurants im Münsterland und der Emscher-Lippe-Region haben die Möglichkeit zur Wiedereröffnung ab dem 11. Mai genutzt. Die dabei erzielten Umsätze liegen nach einer Blitzumfrage der IHK Nord Westfalen bei der Hälfte der Unternehmen jedoch unter 25 Prozent des normalen Umsatzes. „Die massiven Umsatzeinbußen sind besorgniserregend und zeigen, dass das Gastgewerbe ebenso wie etwa der Handel trotz Wiedereröffnung noch längst nicht über den Berg ist“, resümiert IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel.

Kapazitäten um 50 Prozent verringert

Aufgrund der Auflagen zum Hygiene- und Infektionsschutz mussten die Gastronomie-Betriebe ihre Kapazitäten mehrheitlich um mindestens 50 Prozent verringern. Aber das ist nach Einschätzung vieler Gastronomen nur ein Grund für die schwachen Umsätze. „Viele potenzielle Gäste reagieren offenbar noch verhalten auf die neu gewonnenen Freiheiten – auch wegen der Begleiterscheinungen, die die Einhaltung der Hygiene-Regeln mit sich bringen“, verweist der IHK-Chef auf die Antworten der Gastronomen.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: In nicht allzu ferner Zukunft muss es nach Ansicht vieler Betriebe auch wieder möglich sein, größere Personen- und Reisegruppen sowie Festgesellschaften unter Einhaltung der erforderlichen Hygienekonzepte bewirten zu können.

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