Umgang mit Kriegerdenkmälern
Ein Abriss ist vom Tisch

Münster -

Wie soll Münster mit seinen Kriegerdenkmälern umgehen? Darüber wird seit zwei Jahren (wieder einmal) diskutiert. Nun schlägt die Verwaltung vor, die Denkmäler weder abzureißen noch umzusetzen. Stattdessen will sie auf Information setzen. Von Martin Kalitschke
Montag, 01.06.2020, 18:30 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 01.06.2020, 18:30 Uhr
Umgang mit Kriegerdenkmälern: Ein Abriss ist vom Tisch
Wie soll die Stadt künftig mit den historischen Kriegerdenkmälern umgehen? Dazu gibt es jetzt eine Verwaltungsvorlage. Foto: ohw/ah/kok
Einige wollten offenbar nicht so lange warten, bis die Stadt ihren Vorschlag vorlegt, wie es mit umstrittenen Kriegerdenkmälern in Münster weitergehen soll. Anfang Mai übergossen unbekannte Täter an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet denkmalgeschützte Monumente mit Farbe, besprühten sie mit Graffiti . Ein Kriegerdenkmal auf dem Waldfriedhof Lauheide wurde durch eine teerähnliche Substanz so schwer beschädigt, dass es laut Friedhofsverwaltung wohl nicht mehr gereinigt werden kann. Inzwischen liegt die Verwaltungsvorlage, über die der Rat in seiner Sitzung am 24. Juni entscheiden soll, vor. Ein Abriss, der von Gegnern der umstrittenen Kriegerdenkmäler schon seit Längerem gefordert wird, ist danach vom Tisch. Sie sollen auch nicht versetzt werden.
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