Hinweise auf weitere Opfer
Missbrauchsfall Münster: WLAN in Gartenhütte eingerichtet

Münster -

Im Missbrauchsfall Münster werden im Zuge der Ermittlungen weitere Details bekannt. Währenddessen stellt die Politik in Nordrhein-Westfalen Forderungen an den Bund.

Dienstag, 09.06.2020, 17:30 Uhr aktualisiert: 09.06.2020, 18:59 Uhr
Ein Polizeiauto parkt hinter einem Tor der Kleingartenkolonie.
Ein Polizeiauto parkt hinter einem Tor der Kleingartenkolonie. Foto: Guido Kirchner/dpa

In dem am Wochenende bekannt gewordenen Fall des schweren sexuellen Missbrauchs mehrerer Kinder gibt es nähere Erkenntnisse zum Hauptverdächtigen aus Münster.

So hat der 27-Jährige als IT-Experte auch das Computernetzwerk mit Funktechnik (WLAN) für den Kleingartenverein eingerichtet. In der Vereinsanlage liegt einer der beiden bislang bekannten Tatorte. Inwieweit der Mann mit Administratorrechten damit auch Zugriff auf die Video-Überwachung des Kleingartenvereins gehabt habe, sei jetzt Teil der Ermittlungen, sagte eine Polizeisprecherin. Die Missbrauchsopfer sind zwischen fünf und zwölf und werden von Jugendämtern betreut.

Mutter des Opfers weiterhin Teil der Ermittlungen

Neu bekannt geworden sind die Anzeigen zweier Väter . Ihre Söhne seien von bereits Beschuldigten des Falls unsittlich berührt worden, berichtete ein Sprecher der Polizei Münster. Die Anzeigen richteten sich nicht gegen den 27 Jahre alten Hauptverdächtigen.

Kriminalität: Missbrauchsfall von Münster in der Chronologie

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  • Anfang

    Der Missbrauchsfall Münster hat enorme Ausmaße. Der Hauptverdächtige, Adrian V. aus Münster, wurde am 14. Mai 2020 festgenommen. Doch der Fall hat eine lange Vorgeschichte und ist noch lange nicht abgeschlossen. Eine Chronologie:

  • 2010-2013 Verbreitung Kinderpornografie

    September 2010 (bis September 2013): Adrian V. aus Münster verbreitet kinderpornografisches Material, dafür wird er später vom Jugendschöffengericht verurteilt.

    Foto: dpa (Symbolbild)
  • 2013: Mit knapp 20 Jahren kommt Adrian V. mit seiner drei Jahre älteren Freundin zusammen, die bereits einen dreijährigen Sohn hat.

  • 2014 Kinderpornografie Teil 2

    September 2014 bis Dezember 2014: Erneut verbreitet Adrian V. kinderpornografische Werke. Später bekommt er in einem zweiten Urteil dafür eine Bewährungsstrafe.  

    Foto: dpa (Symbolbild)
  • Ende 2015: Das erste Strafverfahren gegen Adrian V. läuft. Es ist ein Fall für die „Clearingstelle“, in der Kinderschutzfälle anonymisiert von Vertretern der Polizei, der Gerichtsbarkeit, der Psychologie, der Kinderschutzambulanz und pädagogischen Fachkräften des ASD beraten werden. Am Ende steht die Entscheidung, dass momentan keine familiengerichtlichen Maßnahmen notwendig seien. Auch, weil Adrian V. zu dieser Zeit nicht mit seiner Freundin und deren Sohn zusammen wohnt.

  • 2016 Erstes Urteil

    13. Januar 2016: Das Jugendschöffengericht Münster verurteilt Adrian V. wegen des Besitzes und der Verbreitung kinderpornografischen Materials zu zwei Jahren auf Bewährung. Die Taten liegen zwischen September 2010 und September 2013. Adrian V. muss eine Therapie beginnen.

    Foto: Ahlke (Symbolbild)
  • 2016 Jugendamt

    2016: Die Kindesmutter wird nach 2016 vom Jugendamt Münster in ihrer Elternverantwortung belassen. Es habe bis heute keine Hinweise aus dem sozialen Umfeld auf eine mögliche Gefährdung oder Auffälligkeiten des Jungen gegeben, betont ein Sprecher der Stadt Münster

    Foto: Oliver Werner
  • 2017 Zweites Urteil

    8. Juni 2017: Das Schöffengericht Münster verurteilt Adrian V. wegen öffentlichen Zugänglichmachens kinderpornographischer Schriften zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren - wieder auf Bewährung. Die Taten lagen zwischen September 2014 und Dezember 2014, also vor der Bewährungszeit. Seine Therapie setzt er fort.

    Foto: dpa (Symbolbild)
  • 2018 Ermittlungsverfahren beginnt

    2018: Es beginnt ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen der Verbreitung von Kinderpornografie im Darknet. Der Täter gesteht seiner Lebensgefährtin, dass er ihren Sohn regelmäßig missbraucht.

    Foto: dpa (Symbolbild)
  • 2018 Missbrauchsfälle

    November 2018 bis Mai 2020: Adrian V. soll den zehnjährigen Sohn seiner Lebensgefährtin sexuell missbraucht, die Taten zum Teil per Video und auf Fotos dokumentiert und über das Darknet verbreitet haben. 15 Taten, beginnend im Jahr 2018 bis zum Zeitpunkt der Festnahme im Mai 2020, werden ihm auf Grundlage elektronischer Beweismittel vorgeworfen.

    Foto: dpa
  • 2019 Anfangsverdacht

    April 2019: Anfangsverdacht gegen Adrian V.: Eine ermittelte IP-Adresse führt die Spur zu einem landwirtschaftlichen Betrieb in Dülmen (Kreis Coesfeld), bei dem der Münsteraner als IT-Administrator arbeitet.

  • 25./26. April 2020:

    25./26. April 2020:  In der Kleingarten-Hütte der Mutter in Münster-Kinderhaus sollen sich mindestens vier der Beschuldigten an zwei Opfern vergangen und die Taten teilweise gefilmt haben. Diese Tat ist bislang noch nicht Tatbestand des Haftbefehls. Die Mutter von Adrian V. soll bei dieser Missbrauchstat Hilfe geleistet haben.

    Foto: dpa
  • 7. Mai 2020: Wohnungsdurchsuchung

    7. Mai 2020: Wohnungsdurchsuchung bei Adrian V. in Münster: Die Ermittler stellen umfangreiche Mengen an Datenträgern sicher, die ebenfalls mit hochprofessioneller Verschlüsselungstechnik gesichert waren und zum Teil noch sind.

    Foto: Polizei Münster
  • 12. Mai 2020: Einer der sichergestellten Laptops wird entschlüsselt. Auf der Festplatte fanden sich zahlreiche Dateien mit Missbrauchshandlungen zum Nachteil des zehnjährigen Jungen aus dem häuslichen Umfeld des Beschuldigten.

  • Polizeipräsidium Münster

    13. Mai 2020: Das Polizeipräsidium Münster übernimmt aufgrund des ermittelten Wohnsitzes die Ermittlungen.

    Foto: Matthias Ahlke (Archivbild)
  • Festnahme Adrian V.

    14. Mai 2020: Adrian V. wird morgens in Münsters Innenstadt festgenommen. Kurze Zeit später wird der zehnjährige Junge bei einer Verwandten in Begleitung zweier Männer (29 und 35) aus Hannover angetroffen. Da keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die beiden Männer Straftaten zum Nachteil des Jungen begangen haben könnten, werden sie vorerst nicht festgenommen. Der Junge wird direkt in die Obhut des Jugendamtes der Stadt Münster gegeben.

    Foto: dpa (Symbolbild)
  • Durchsuchung Gartenlaube

    15. Mai 2020: Durchsuchung der Gartenlaube in Kinderhaus: Ermittler finden, in einer Zwischendecke versteckt, eine von Adrian V. gelöschte Festplatte.

    Foto: Polizei Münster
  • 29. Mai 2020: Ein 43-Jähriger aus Kassel, dessen zwölfjähriger Neffe zu den Opfern zählt, wird festgenommen. Dadurch ergeben sich Hinweise auf einen Mann in Köln, der das zehnjährige Opfer aus Münster missbraucht haben soll.

  • 30. Mai 2020: Der 41-jährige Verdächtige aus Köln wird festgenommen. Er räumt den Missbrauchsvorwurf nach der Festnahme ein.

  • 2020 - Festnahmen 4. Juni

    4. Juni 2020: Die Daten der Festplatte aus der Gartenlaube können durch Experten des Polizeipräsidiums Münster wiederhergestellt werden. Dabei wird ein Videofilm entdeckt, auf dem sexuelle Handlungen zum Nachteil des Zehnjährigen und eines Fünfjährigen zu sehen sind, die durch Adrian V. und drei weitere Männer begangen wurden. Die Beschuldigten werden festgenommen: ein 30-Jähriger aus Staufenberg bei Gießen, dessen fünfjähriger Sohn zu den Opfern zählt, ein 42-Jähriger aus Schorfheide in Brandenburg und der am 14. Mai bereits aufgefallene 35-Jährige aus Hannover. Auch die Mutter des hauptverdächtigen Adrian V. wird festgenommen. Es werden vier weitere verdächtige Personen festgenommen, die jedoch noch am selben Tag wieder freigelassen werden.

    Foto: Polizei Münster
  • 2020 - Pressekonferenz

    6. Juni 2020: Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Münster informieren die Öffentlichkeit in einer großen Pressekonferenz über die bisherigen Ermittlungen zum Kindesmissbrauch in Münster.

    Foto: Gunnar A. Pier

In einer Gartenhütte des Vereins, die der ebenfalls inhaftierten 45 Jahre alten Mutter des Hauptbeschuldigten gehört, sollen zwei Jungen stundenlang von mehreren Männern vergewaltigt worden sein. Die Ermittler fanden in einer Zwischendecke des Häuschens, in dem sich videoüberwachte Doppelstockbetten befanden, Aufzeichnungstechnik.

Die Mutter eines zehnjährigen Opfers ist weiterhin Teil der Ermittlungen. Gegen sie bestehe aber kein dringender Tatverdacht und die Frau sitze demnach nicht in Untersuchungshaft, sagte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. Der Lebensgefährte der Münsteranerin ist der Hauptbeschuldigte.

Verschleppung von geforderten Strafverschärfungen

Die Ermittler werfen dem 27-Jährigen 15 Taten zwischen November 2018 und Mai 2020 vor. Er soll die Vergewaltigungen gefilmt und fotografiert haben. Über das Darknet verbreitete er die Bilder. Wie berichtet [MZ+], soll die Mutter des Zehnjährigen seit 2018 vom Missbrauch ihres Sohnes gewusst haben.

Bislang gab es in dem Fall Festnahmen von elf Tatverdächtigen aus mehreren Bundesländern. Sieben von ihnen sitzen in Untersuchungshaft. Sie kommen aus Nordrhein-Westfalen, zwei hessischen Städten, aus Brandenburg und Niedersachsen.

Missbrauchsfall in Münster

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  • In einer Gartenlaube in Münster-Kinderhaus haben sich nach Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft über rund zwei Jahre schwere Missbrauchsfälle ereignet. Der Skandal sorgt in ganz Deutschland für Entsetzen.

    Foto: dpa
  • Die Polizei in Münster (hier Polizeipräsident Rainer Furth) ist auf ein professionell verschleiertes Kindesmissbrauchsnetz gestoßen und hat in mehreren Bundesländern elf Verdächtige festgenommen. Sieben Beschuldigte befinden sich in Untersuchungshaft. Drei Kinder seien als Opfer identifiziert worden. Sie seien fünf, zehn und zwölf Jahre alt. 

    Foto: dpa
  • Der Hauptbeschuldigte ist ein 27-jähriger IT-Techniker aus Münster. In einer Gartenlaube und in einem Keller fanden die Ermittler hochprofessionelle technische Ausstattung zur Videoaufzeichnung und riesige Mengen versiert verschlüsselter Daten. Die Täter nutzten Handys, auf denen ein Großteil der Spuren gelöscht war. Bislang haben die Ermittler mehr als 500 Terabyte sichergestellt. Viele der Daten müssen noch entschlüsselt werden. 

    Foto: dpa
  • Bei den sechs weiteren Beschuldigten, gegen die Haftbefehl erlassen wurde, handelt es sich den Angaben zufolge um dessen 45 Jahre alte Mutter aus Münster sowie um Männer aus Staufenberg bei Gießen (30 Jahre alt), Hannover (35), Schorfheide in Brandenburg (42), Kassel (43) und Köln (41). Die Ermittler hätten „unfassbare“ Bilder sehen müssen, sagte der Leiter der Ermittlungen, Joachim Poll. 

    Foto: dpa
  • Mindestens vier der Männer sollen wechselweise einen fünf- und einen zehnjährigen Jungen in einer Gartenlaube über Stunden schwer sexuell missbraucht und die Taten teils gefilmt haben. Die Mutter des Hauptbeschuldigten sei Nutzerin der Hütte im Stadtteil Kinderhaus; sie soll ihrem Sohn die Schlüssel überlassen und den sexuellen Missbrauch der Kinder in Kauf genommen haben.

    Foto: dpa
  • Bei den beiden Opfern handelt es sich laut den Ermittlern um den zehnjährigen Sohn der Lebensgefährtin des Münsteraners und um den fünfjährigen Sohn des Beschuldigten aus Staufenberg. Das habe die Auswertung einer bereits gelöschten Festplatte ergeben, die die Ermittler versteckt in einer Zwischendecke gefunden hätten.

    Foto: dpa
  • Bei dem dritten Opfer handelt es sich den Ermittlern zufolge um den zwölfjährigen Neffen des Beschuldigten aus Kassel. Dieser soll den Jungen missbraucht haben, wie aus sichergestellten Daten des 27-jährigen Münsteraners hervorgehe. Alle Opfer, die aus Münster sowie Staufenberg und Kassel in Hessen kommen, werden derzeit von den zuständigen Jugendämtern betreut. Die Kinder sollen vor den Taten betäubt worden sein. Körperliche Verletzungen haben sie nicht davon getragen, sagte Poll. Die Kinder seien von Rechtsmedizinern untersucht worden. 

    Foto: dpa
  • In einem Keller in Münster habe man einen komplett eingerichteten, klimatisierten Serverraum gefunden. Er sei dem 27-jährigen Tatverdächtigen zuzurechnen, sagte Poll. Er sprach von mehreren hundert Asservaten an gefundener IT-Technik. Die Datenträger seien hochprofessionell verschlüsselt worden.

    Foto: dpa
  • Das bisherige Ermittlungsergebnis nach rund dreieinhalb Wochen sei wohl nur die Spitze des Eisbergs, sagten übereinstimmend Poll und Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt (hier im Bild). Münsters Polizeipräsident Rainer Furth sagte: „Selbst die erfahrensten Kriminalbeamten sind an die Grenzen des menschlich Erträglichen gestoßen und weit darüber hinaus.“

    Foto: dpa
  • Den Ermittlern sei es bis heute nicht gelungen, alle Daten zu entschlüsseln. Poll sprach von aufwendigen, kniffligen und mit viel Technik verbundenen Ermittlungen. Der 27-Jährige aus Münster sei in einem landwirtschaftlichen Betrieb im Kreis Coesfeld für die IT-Technik tätig gewesen. Ausgangspunkt der Ermittlungen sei ein Verfahren aus dem Jahr 2018 gewesen; damals habe eine unbekannte Person Daten mit Kinderpornografie übers Internet angeboten. Über eine ermittelte IP-Adresse habe die Spur zu dem landwirtschaftlichen Betrieb geführt. 

    Foto: dpa
  • Der 27-Jährige ist in den Jahren 2016 und 2017 zweimal wegen der Verbreitung und des Besitzes von Kinderpornografie zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Wegen einer offen bekundeten pädophilen Neigung sei er vom Gericht auch zu einer Therapie verpflichtet worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist er dieser Aufforderung auch nachgekommen.

    Foto: dpa
  • Die Behörden wussten um die kinderpornografischen Straftaten des 27-jährigen Hauptbeschuldigten. Dennoch sahen sie kein Gefährdungspotenzial für den Jungen der Lebensgefährtin des mutmaßlichen Täters.Er begab sich vor einigen Jahren in Therapie. Sein Bewährungshelfer hatte sich positiv über ihn geäußert. Die Stadt stellt auf Anfrage klar, dass der mutmaßliche Täter damals nicht mit dem späteren Opfer zusammenlebte. Das Jugendamt der Stadt hatte Kontakt mit der Mutter aufgenommen. Diese hatte Hilfe aber abgelehnt. Nun steht sie unter Verdacht, von den Taten gewusst zu haben.

    Foto: dpa
  • Der Fall sei in einem Expertengremium, der sogenannten „Clearingstelle“ in der münsterischen Kinderschutzambulanz, beraten worden. Dabei seine keine ausreichenden Fakten auf mögliche Gefährdungsmomente beschrieben worden, die einen Eingriff in das elterliche Sorgerecht oder eine Herausnahme des Kindes aus der Familie gerechtfertigt hätten.

    Foto: dpa

In der Debatte um den Fall hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) der Bundesregierung vorgeworfen, die seit langem geforderten Strafverschärfungen für Kindesmissbrauch zu verschleppen. Er sagte in Düsseldorf: «Es geht sehr zäh voran.»

In der Innenministerkonferenz (IMK) habe NRW bereits einen Beschluss herbeigeführt, dass der Strafrahmen für Kindesmissbrauch und für die Verbreitung von Kinderpornografie erhöht werden müsse. «Es kann doch nicht sein, dass so etwas behandelt wird wie Ladendiebstahl.»

Der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, fordert höhere Strafen für Täter und eine Stärkung der Polizei. «Wir brauchen genug Personal, die Polizei muss mit modernster Technik ausgestattet werden», sagte Rörig am Dienstag im ARD-«Morgenmagazin». Die Täter arbeiteten heute wie Geheimdienste, der Rechtsstaat müsse den Tätern auf gleichem Niveau begegnen.

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