Jugendamt zum Missbrauchsfall
"Es lag nichts gegen die Mutter vor"

Münster -

Im Missbrauchsfall von Münster sind weiter viele offene Fragen. Vor allem, weil das Jugendamt wusste, dass der Hauptbeschuldigte schon einmal wegen Besitzes kinderpornografischen Materials verurteilt wurde. Die Leiterin des Jugendamtes und die Kinderschutzbeauftragte im Jugendamt nehmen im Interview Stellung zu dem Fall.
Mittwoch, 17.06.2020, 18:50 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.06.2020, 18:50 Uhr
Jugendamt zum Missbrauchsfall: "Es lag nichts gegen die Mutter vor"
Foto: Oliver Werner
Das städtische Jugendamt war im Jahr 2015 mit der Familie des heute Zehnjährigen befasst, der als Hauptopfer des aktuellen Missbrauchsskandals gilt. Das Familiengericht entschied damals bekanntlich, der Mutter des Jungen das Sorgerecht zu belassen. Was verursacht die Aufdeckung des Falles nun in den Behörden?
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