Regierungspräsidentin überreicht Förderbescheide
8,9 Millionen für Städtebau

Münster -

Münster erhält Landesfördermittel zur Städtebauförderung in Höhe von fast 8,9 Millionen Euro. Investiert werden soll in die Projekte „Stadtumbaugebiet Stadthafen „B-Side“, AG „Netzwerk Innenstadt NRW“ und „Energetische Sanierung, Barrierefreiheit und Funktionsoptimierung des Stadthauses 1“.

Donnerstag, 02.07.2020, 09:00 Uhr
Im Rahmen der Städtebauförderung soll das Projekt „B-Side“ mit circa 4,6 Millionen Euro gefördert werden. Im Zuge des Umbaus des ehemaligen Hill-Speichers soll am Stadthafen ein soziokulturelles Quartierzentrum entstehen.
Im Rahmen der Städtebauförderung soll das Projekt „B-Side“ mit circa 4,6 Millionen Euro gefördert werden. Im Zuge des Umbaus des ehemaligen Hill-Speichers soll am Stadthafen ein soziokulturelles Quartierzentrum entstehen. Foto: Günter Bennig/Archiv

Insgesamt 19 Förderbescheide hat Regierungspräsidentin Dorothee Feller am Dienstag an 15 Kommunen (Billerbeck, Bocholt, Bottrop, Datteln, Emsdetten, Haltern am See, Lengerich, Lüdinghausen, Münster, Raesfeld, Reken, Rheine, Schöppingen, Senden und Waltrop) im Regierungsbezirk Münster übergeben.

Knapp 8,9 Millionen Euro

Für Münster überreichte die Regierungspräsidentin drei Förderbescheide aus dem Städtebauförderprogramm 2020 mit einem Volumen von insgesamt 8 895 000 Euro an Oberbürgermeister Markus Lewe.

„Ich freue mich, dass ich Ihnen heute die Zuwendungsbescheide persönlich übergeben kann – gerade in dieser Zeit der Corona-Pandemie unter Einhaltung aller Hygienevorschriften. Trotz des mittlerweile geübten Umgangs mit Video- und Telefonkonferenzen ist mir der persönliche Austausch mit Ihnen wichtig“, sagte Feller zu Lewe.

Mit den Städtebaufördermitteln aus dem Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen sollen im Bereich „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ drei Projekte umgesetzt in Münster werden: „Stadtumbaugebiet Stadthafen „B-Side“ (4,6 Millionen Euro), AG „Netzwerk Innenstadt NRW“ (1,5 Millionen Euro) und „Energetische Sanierung, Barrierefreiheit und Funktionsoptimierung des Stadthauses 1“ (2,8 Millionen Euro). Damit soll ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse geleistet werden, heißt es in der Mitteilung der Bezirksregierung.

Quartierzentrum "B-Side"

Im Zuge des Umbaus des ehemaligen Hill-Speichers am Hafen soll ein soziokulturelles, nicht-kommerzielles Quartierzentrum „B-Side“ entstehen. In dem Zentrum können dann zum Beispiel Initiativen, Vereine, Kreative sowie Privatpersonen tätig werden. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben für dieses Projekt liegen bei knapp 7,3 Millionen Euro und werden von Land und Bund gefördert.

Die bewilligten Fördermittel für das Projekt „AG - Netzwerk Innenstand NRW“ dienen laut Pressemitteilung der kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Netzwerk Innenstadt NRW“, die sich für die Sicherung und Entwicklung zukunftsfähiger und attraktiver Innenstädte in NRW einsetzt. Die AG unterstützt den Erfahrungsaustausch der Kommunen.

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