Halle Münsterland
Wohl keine Großveranstaltungen bis 2021

Münster -

Mit einem Umsatz von rund 9,9 Millionen Euro und 567 000 Besuchern hat das Jahresergebnis 2019 des Messe- und Congress-Centrums Halle Münsterland die Ergebnisse der letzten Jahre übertroffen ­– nur 2017 waren die Zahlen noch besser, heißt es weiter. Seit Mitte März ist indes von Besucherströmen in den Messehallen keine Spur mehr – aktuell befinden sich die Mitarbeiter in Kurzarbeit.

Sonntag, 05.07.2020, 16:38 Uhr aktualisiert: 05.07.2020, 16:49 Uhr
Im vergangenen Jahr machte die Halle Münsterland rund 9,9 Millionen Euro Umsatz.
Im vergangenen Jahr machte die Halle Münsterland rund 9,9 Millionen Euro Umsatz. Foto: Matthias Ahlke

Dr. Ursula Paschke, Geschäftsführerin des Messe- und Congress-Centrums (MCC) Halle Münsterland, hat jetzt in einer Aufsichtsratssitzung das Jahresergebnis 2019 vorgestellt. Das von großen Messen geprägte Jahr brachte dem MCC einen Jahresüberschuss von rund 169 000 Euro, heißt es in einer Pressemitteilung. Seit Mitte März finden dort wegen der Corona-Krise keine Veranstaltungen mehr statt, Großveranstaltungen werden aller Voraussicht nach bis weit ins Jahr 2021 ausfallen. Das Messe- und Congress-Centrum reagiere mit neuen Konzepten, die Hygienestandards und Anforderungen der Messe- und Kongressveranstalter unter einen Hut bringen.

Mit einem Umsatz von rund 9,9 Millionen Euro und 567 000 Besuchern übertrifft das Jahresergebnis 2019 die Ergebnisse der letzten Jahre ­– nur 2017 waren die Zahlen noch besser, heißt es weiter. Der Erfolgskurs vergangener Jahre und das starke Jahr 2019 mit großen Messen und Kongressen wie der AAGGtechnika, den Agrar-Unternehmertagen, dem Deutschen Ärztetag und der COM sicherten damit die Zukunft des Messe- und Congress-Centrums. Seit Mitte März ist von Besucherströmen in den Messehallen keine Spur mehr – aktuell befinden sich die Mitarbeiter in Kurzarbeit, und die Hallen bleiben bis auf wenige kleinere Veranstaltungen leer.

Das Messe- und Congress- Centrum sei ein bedeutender Wirtschaftsmotor der Stadt Münster. Unmittelbar von seiner wirtschaftlichen Tätigkeit abhängig seien gleichzeitig viele Arbeitsplätze in Münster und Umgebung. Umso wichtiger seien neue Lösungen, die den veränderten und teils schwierigen Rahmenbedingungen gerecht werden.

Umfassendes Hygienekonzept

Am 9. Juli lädt das MCC Messeveranstalter ein, um ihnen Lösungen und Konzepte für die nächsten Monate vorzustellen. Dafür wurde ein umfassendes Hygienekonzept entwickelt, das die aktuellen Richtlinien des Infektionsschutzes erfülle und Veranstaltungen durchführbar mache. „Wenn es wieder los geht, stehen wir in den Startlöchern und sind vorbereitet. Wir möchten unsere Partner bestmöglich beraten und zeigen, was machbar ist – und was nicht. Die Gesundheit unserer Mitarbeitenden, Dienstleister, Kunden und Besucher steht dabei immer an erster Stelle“, betont Geschäftsführerin Dr. Ursula Paschke.

„Zukünftige Veranstaltungen werden sicherlich oft hybrid sein und Online- sowie Offline-Formate kombinieren. Aber die Stimmung und Emotionalität auf einem Live-Konzert, das Ansprechen aller Sinne auf Messen und die Face-to-Face-Kommunikation auf einem Kongress können Online-Events nicht ersetzen. Der persönliche Kontakt ist entscheidend. Live-Events werden deshalb wieder anlaufen, vielleicht sogar noch stärker als zuvor“, so Paschke.

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