Bischof Felix Genn weiht den Grundstein
Ein Neubau für die Franziskanerinnen

Münster -

Neubau für die Franziskanerinnen: Mit einem festlichen Gottesdienst hat Bischof Dr. Felix Genn die Kapelle und den Altar eingeweiht sowie den Grundstein gesegnet.

Montag, 06.07.2020, 09:00 Uhr aktualisiert: 06.07.2020, 19:13 Uhr
Bischof Felix Genn segnete den Grundstein.
Bischof Felix Genn segnete den Grundstein. Foto: Bistum Münster

„Neues wächst“: Der ursprüngliche Arbeitstitel für das Bauvorhaben der Mauritzer Franziskanerinnen am Franziskusweg hat nach knapp zweijähriger Bauzeit gehalten, was er verspricht. „Möge nicht nur äußerlich durch die Steine, sondern auch in diesem Haus durch Gemeinschaft und Gastfreundschaft etwas Neues wachsen.“

Diesen Wunsch äußerte Provinzoberin Schwester Herbertis Lubek jetzt bei der Segnung des Neubaus samt Kapelle. Das Gebäude beherbergt laut Pressemitteilung mehrere Schwestern und bietet Platz für Gäste, die an Oasentagen oder Exerzitien teilnehmen oder sich eine Auszeit vom Alltag wünschen.

In einigen Jahren könnte das neue Haus zudem das große, nebenstehende Mutterhaus für die kleiner werdende Ordensgemeinschaft ersetzen. Mit einem festlichen Gottesdienst weihte Bischof Dr. Felix Genn die Kapelle und den Altar und segnete den Grundstein sowie den gesamten Neubau.

Den Tag hatten die Mauritzer Franziskanerinnen bewusst gewählt: Der 2. Juli 1844 gilt als Geburtstag des Ordens. Und deshalb konnten per Livestream alle Schwestern, auch in den Provinzen in Polen, Japan, Amerika und Indien, den Gottesdienst und die anschließende Grundsteinlegung im Internet verfolgen.

Der Bischof ging in seiner Predigt auf die Gastfreundschaft ein, die den Neubau prägen soll. In dem neuen Haus sollen Gäste zu Besuch kommen, Gott aber solle dauerhaft Einzug halten, fügte der Bischof an.

Im weiteren Verlauf setzte der Bischof Reliquien des Heiligen Konrad von Parzheim, des Heiligen Mauritius, der Heiligen Ida von Herzfeld, der Seligen Euthymia und des Seligen Kardinal Graf von Galen in den neuen Altar und besprengte ihn mit Weihwasser. Nach dem Gottesdienst, an dem neben Schwester Herbertis auch die Generaloberin Schwester Margarete Ulager und die Oberin des Mutterhauses, Schwester Cäcilia Musekamp, teilnahmen, segnete Bischof Genn den Grundstein, der unmittelbar danach in die Hauswand eingemauert wurde. Ebenfalls in die Mauer versenkt wurde eine Zeitkapsel mit einem Schreiben, in dem die Schwestern die Idee hinter dem Neubau erklären.

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