Kommentar
Der Fall Zurkuhlen ist ein Wagnis der Versöhnung

Münster -

Vor einem Jahr hatte sich Pfarrer Ulrich Zurkuhlen in einer auch für Bischof Felix Genn nicht akzeptablen Form zum Thema sexueller Missbrauch geäußert. Nun darf er wieder Gottesdienste feiern. Seine Entschuldigung wurde als „glaubhaft“ eingestuft. Ein Kommentar. Von Lukas Speckmann
Montag, 06.07.2020, 19:50 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 06.07.2020, 19:50 Uhr
„Sie sehen mich hier heute wirklich fassungslos“: Bischof Dr. Felix Genn verkündete am 10. Juli 2019, dass Pfarrer Ulrich Zurkuhlen nicht mehr als Seelsorger tätig sein dürfe. Mittlerweile darf
„Sie sehen mich hier heute wirklich fassungslos“: Bischof Dr. Felix Genn verkündete am 10. Juli 2019, dass Pfarrer Ulrich Zurkuhlen nicht mehr als Seelsorger tätig sein dürfe. Mittlerweile darf Foto: Gunnar A. Pier
Seit Wochen wird Münster deutschlandweit in einem Atemzug mit entsetzlichen Missbrauchsfällen genannt. Ausgerechnet jetzt den Fall Zurkuhlen wieder auf die Tagesordnung zu setzen, ist mindestens gewagt. Es setzt die Bereitschaft voraus, den Fall differenziert und distanziert zu betrachten.
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