Bundesweite Serie
Bombendrohung gegen Gerichte: Münster wohl außen vor

Münster -

Aufregung am Dienstagvormittag: Bombendrohungen gegen mehrere deutsche Gerichte sind eingegangen. Eine Nachfrage ergab, dass Münster wohl nicht betroffen ist. Der Betrieb lief am Mittag normal weiter.

Dienstag, 07.07.2020, 13:16 Uhr aktualisiert: 07.07.2020, 13:18 Uhr
Das Landgericht in Münster arbeitet am Dienstag ordnungsgemäß – trotz Drohungen gegen mehrere Gerichte in Deutschland
Das Landgericht in Münster arbeitet am Dienstag ordnungsgemäß – trotz Drohungen gegen mehrere Gerichte in Deutschland Foto: dpa

Bombendrohungen gegen Gerichte in mehreren Städten Deutschlands haben am Dienstagvormittag für Aufregung gesorgt. Teilweise mussten die Gerichte und Justizzentren geräumt werden, heißt es übereinstimmend in Medienberichten.

Zumindest das Landgericht in Münster scheint von einer Bombendrohung nicht betroffen zu sein. „Bei uns ist nichts geräumt“, sagte der stellvertretende Gerichtssprecher Dr. Gregor Saremba. „Es herrscht normaler Betrieb.“

Auch am Verwaltungsgericht in Münster ging der Sitzungsbetrieb am Dienstag in gewohnter Form weiter. „Wir haben bislang nichts gehört“, erklärte Sprecher Michael Labrenz auf Nachfrage unsere Zeitung.

In zahlreichen Städten in Deutschland gingen die Bombendrohungen am Dienstag ein, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Betroffen waren demnach Gerichte in Mainz, Lübeck, Chemnitz und Erfurt, die wie das Gebäude der Bundesagentur für Arbeit in Hanau ebenfalls geräumt wurden.

Schon in der jüngeren Vergangenheit hatte es eine Serie von Bombendrohungen gegen deutsche Gerichte gegeben.

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