Kulturamt und „muensterbandnetz.de“ unterstützen Musikszene mit Förderprogramm
Finanzspritzen für Studio und Video

Münster -

Münsters Musikszene hat viel zu bieten. Um Solisten und Bands auf ihrem künstlerischen Weg besser zu unterstützen, haben das Kulturamt und „muensterbandnetz.de“ ein neues Förderprogramm aufgelegt.

Donnerstag, 09.07.2020, 20:00 Uhr
Vertreter der lokalen Musikszene arbeiteten in der Jury zusammen (v.l.): Jana Reckmann (muensterbandnetz.de), Frauke Schnell (Kulturamt), Christina Ewringmann (muensterbandnetz.de), Alex Grube (Musikhochschule Münster), Nikola Materne (Sängerin) und Frank Dietrich (Gleis 22).  
Vertreter der lokalen Musikszene arbeiteten in der Jury zusammen (v.l.): Jana Reckmann (muensterbandnetz.de), Frauke Schnell (Kulturamt), Christina Ewringmann (muensterbandnetz.de), Alex Grube (Musikhochschule Münster), Nikola Materne (Sängerin) und Frank Dietrich (Gleis 22).   Foto: Presseamt Münster

Ob Pop, Trash, Techno, Punk, Indie oder Rock: Münsters Musikszene hat viel zu bieten. Um Solisten sowie Bands auf ihrem künstlerischen Weg besser zu unterstützen, haben das Kulturamt und „muensterbandnetz.de“ in diesem Jahr ein neues Förderprogramm aufgelegt. Differenziert nach den Kategorien „first steps“ und „next steps“ erhalten sowohl Nachwuchsmusiker als auch fortgeschrittene Solokünstler, Bands und größere Ensembles die Möglichkeit, ein Projekt mit kreativem Output umzusetzen, teilt die Stadt mit. 

Die Fachjury, bestehend aus Vertretern der lokalen Musikszene und lokaler Musikinstitutionen, hatte unter den 30 qualifizierten Bewerbungen die Qual der Wahl. „Wir freuen uns, dass das Programm sofort so gut angenommen wurde und die Bewerbungen die Qualität und Bandbreite in unserer Rock- und Popszene deutlich gemacht haben“, kommentiert Kulturamtsleiterin Frauke Schnell das erste Auswahlverfahren. 

In der Kategorie „first steps“ überzeugten die fünfköpfige Band „Francois Dillinger“ mit ihren musikalischen Kompetenzen im deutschsprachigen Indie-Rock sowie die vierköpfige Band „Turn A“, die ebenfalls im Genre Alternative- und Indie-Rock beheimatet ist.  Außerdem zeichnete die Jury die Punkrockband „Lasershark“, die vierköpfige Band „Oatumn“ mit musikalischer Ausrichtung im Bereich Dark Wave und Post-Punk sowie die dreiköpfige Rockband „Teacup Universe“ aus. „Mit den Förderbeträgen von jeweils 500 Euro werden diese fünf talentierten Bands in die Lage versetzt, Projekte anzuschieben, die ihre weitere musikalische Entwicklung positiv beeinflussen“, freut sich Jana Reckmann von „muensterbandnetz.de“.

Eine größere Finanzspritze erhalten die ausgezeichneten Musiker der Kategorie „next steps“, heißt es weiter. Mit Zuschüssen in Höhe von 1500 Euro für professionelle Studioaufnahmen, Videoproduktionen, Mix/Mastering oder ausgewählte Auftritte werden sie in ihrer weiteren Karriereplanung unterstützt. Sowohl von der jeweiligen musikalischen Qualität als auch von den Projektvorhaben begeistert, zeigte sich die Jury bei den Bands „Henning Hans“ und „Labor.VI“.

Mit Schwerpunkt im Indie-Rock ist die fünfköpfige Band „Henning Hans“ bereits seit einigen Jahren deutschlandweit mit Auftritten unterwegs und feilt derzeit am selbst produzierten Album. Die Realisierung von vier Musikvideos steht auf der Wunschliste der jungen, ebenfalls fünfköpfigen Band „Labor.VI“, die mit ihrer Kombinationsfreude und der ganz eigenen Sprache im Art-Pop-Genre punktete. 

Über die ausgezeichneten Bands sowie die umgesetzten Projekte informiert das Kulturamt der Stadt demnächst auf seiner Website.

 

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