Erste Ausbaugebiete stehen fest
Stadtwerke bereiten Glasfaserausbau in Weißen Flecken vor

Münster -

Wenn es um den Glasfaserausbau geht, gibt es in Münster noch immer zahlreiche Weiße Flecken. Das möchten die Stadtwerke ändern. Los geht es im Süden der Stadt.

Samstag, 18.07.2020, 17:35 Uhr aktualisiert: 18.07.2020, 17:37 Uhr
Erste Ausbaugebiete stehen fest: Stadtwerke bereiten Glasfaserausbau in Weißen Flecken vor
Die Stadtwerke bereiten aktuell den Glasfaserausbau für die bislang noch Weißen Flecken vor. Foto: Stadtwerke Münster

Die Vorbereitungen für den geförderten Glasfaserausbau in den so genannten Weißen Flecken Münsters laufen bei den Stadtwerken auf Hochtouren. Die Stadtwerke Münster, die den geförderten Ausbau im Rahmen der Bundesförderung Breitband durchführen, informieren jetzt in einer Pressemitteilung über das Vorgehen beim Ausbau.

Bei den Weißen Flecken handelt es sich um Gebiete mit einer langsamen Internet-Datenrate unter 30 Mbits. Wie kleine Inseln liegen sie verstreut und überwiegend in den Außenbereichen der Stadt. Für den Ausbau wurden diese Inseln zu insgesamt zehn Ausbaugebieten gruppiert. In jeweils zwei bis drei dieser Gebiete bauen die Stadtwerke parallel am Glasfasernetz. Angeschlossen werden ausschließlich die rund 2000 Gebäude, die im Zuge einer Marktanalyse der städtischen Citeq als weiße Flecken identifiziert wurden.

Startschuss fällt in Hiltrup

Der Glasfaserausbau in den unterversorgten Gebieten der Stadt Münster wird gefördert durch das Bundesförderprogramm Breitband. Fördergeber sind der Bund mit 16,5 Millionen Euro sowie das Land Nordrhein-Westfalen mit 13,2 Millionen Euro. Die Stadt Münster trägt einen Eigenanteil von 3,3 Millionen Euro.

Zum Thema

Übersichtskarte der Weißen Flecken:  geo.stadt-muenster.de/webgis/breitband/

Übersichtskarte der Ausbaucluster:  www.muenster-highspeed.de/ausbauzeitplan/

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Beginnen werden die Stadtwerke im Süden Münsters, in einem Gebiet mit insgesamt 30 Gebäuden, das an den Hiltruper See im Westen und Angelmodde im Osten grenzt. Das zweite Ausbaugebiet sieht 36 Glasfaseranschlüsse unter anderem am Industrieweg, Lechtenbergweg und Kanalpromenade vor. Bevor im August die Bagger rollen können, führen die Stadtwerke in den kommenden Wochen einige Hausbegehungen durch, um die Anschlüsse zu planen.

Nutzungsvereinbarung ist erforderlich

Damit die Stadtwerke die kostenlosen Hausanschlüsse bauen können, ist eine so genannte Nutzungsvereinbarung notwendig, die den Stadtwerken die Bauarbeiten formal erlaubt. Bereits im Juni hatten die Stadtwerke die Eigentümer von Gebäuden in den ersten beiden Ausbaugebieten angeschrieben. Wer diese bisher nicht zurückgesendet hat, den bittet das Unternehmen, dies nachzuholen.

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