Dreharbeiten in Corona-Zeiten
Wilsberg nur auf Stippvisite in Münster

Münster -

Unter Corona-Bedingungen werden zwei neue Folgen der ZDF-Reihe „Wilsberg“ gedreht. In Münster war die Crew von Montag bis Mittwoch – und damit deutlich kürzer als sonst bei Wilsberg-Dreharbeiten.

Mittwoch, 29.07.2020, 16:00 Uhr aktualisiert: 29.07.2020, 16:28 Uhr
Am Mittwoch endeten die Dreharbeiten für die nächsten Wilsberg-Folgen mit (v.l.) Christine Sommer, Anastasia Papadopolou und Leonard Lansink.
Am Mittwoch endeten die Dreharbeiten für die nächsten Wilsberg-Folgen mit (v.l.) Christine Sommer, Anastasia Papadopolou und Leonard Lansink. Foto: ZDF

Nur drei Münster-Drehtage für zwei neue Wilsberg-Folgen – das ist nicht normal. Doch was ist schon normal in Zeiten von Corona? An den Kölner Drehorten, fern der Öffentlichkeit, sei es halt einfacher mit dem Infektionsschutz, betont ein ZDF-Sprecher. Und so kam das Wilsberg-Team an diesem Montag nach Münster – und verschwand bereits am Mittwochabend wieder. Gedreht wurde im Botanischen Garten, am Antiquariat Wilsberg und am Spiekerhof.

Nach 20 Jahren zum letzten Mal dabei: Ina Paule Klink alias Georg Wilsbergs Film-Patentochter Alex. „Sie steigt auf eigenen Wunsch aus der Reihe aus. Das ZDF bedauert das“, betont der Sprecher des Senders, Christian Schäfer-Koch. Er berichtet, dass in den sozialen Medien bereits eifrig über eine mögliche Nachfolgerin diskutiert werde. Es gebe allerdings keinerlei Anlass für Spekulationen, versichert er: Ob es überhaupt eine Nachfolgerin geben wird, sei noch „völlig offen“.

Darum geht es in den neuen Folgen

Zurück zu den Dreharbeiten in Münster. In dieser Woche wurden hier Aufnahmen für die Folgen Nr. 71 („Social Credit“) und 72 („Aus heiterem Himmel“) gedreht. In ersterer wird in Münster ein freiwilliges Sozialkreditsystem nach chinesischem Vorbild eingeführt. Bürger, die sich sozial erwünscht verhalten, bekommen Punkte gutgeschrieben und genießen Privilegien. Alle machen mit, nur Wilsberg nicht. Dann geschieht ein Mord. . .

In Folge 72 – erstmalig ohne Ina Paule Klink – versucht ein Geschäftsmann, Mieter aus ihren Läden zu mobben, um die Geschäftslokale teuer weiter zu verkaufen. Auch hier kommt es zu einem tödlichen Zwischenfall. . .

Wilsberg: Die Krimi-Kultfigur aus Münster

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  • Leonard Lansink bei Dreharbeiten vor dem Antiquariat.

    Foto: Oliver Werner
  • Auch in der Redaktion der Westfälischen Nachrichten wurden bereits gedreht.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Seit Folge 15 ein Team: Wilsberg und Ekki.

    Foto: ZDF/Eyeworks Fiction & Film
  • Auch in der Redaktion der Westfälischen Nachrichten wurden bereits gedreht.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Leonard Lansink ist Georg Wilsberg.

    Foto: dpa/Andreas Gnegel
  • Nur auf dieser Fotomontage vereint: Wilsberg (Leonard Lansink), Prof. Boerne (Jan-Josef Liefers) und Tatort-Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl).

    Foto: gap (Montage)
  • Folge "48 Stunden": Georg Wilsberg (Leonard Lansink, li.) soll Overbeck (Roland Jankowsky) aus der Patsche helfen

    Foto: ZDF
  • Oktober 2015: Jürgen Kehrer stellt seinen 19. Wilsberg "Ein bisschen Mord muss sein" vor.

    Foto: Gerhard H. Kock
  • Leonard Lansink ist Georg Wilsberg.

    Foto: ZDF / Eyeworks
  • Alex (Ina Paule Klink), Wilsberg (Leonard Lansink)

    Foto: ZDF/Thomas Kost
  • Der Autor und Journalist Jürgen Kehrer hat Wilsberg erfunden.

    Foto: Oliver Werner
  • Treffen beim Kramermahl: Roland Jankowsky alias Overbeck aus Wilsberg mit Jürgen Kehrer (Autor Wilsberg).

    Foto: Oliver Werner
  • Im Antiquariat von Michael Solder in Münster werden die entsprechenden Szenen gedreht.

    Foto: dpa
  • Wilsberg auf dem Prinzipalmarkt in der Folge "Treuetest": Alex (Ina Paule Klink) stellt Wilsberg (Leonard Lansink, Mi.) ihrem neuen Freund Jan Faber (Roman Knizka) vor.

    Foto: ZDF
  • Folge "Hengstparade": Wilsberg (Leonard Lansink, li.) erhält von Ekki (Oliver Korittke) erste Ergebnisse.

    Foto: ZDF/Thomas Kost
  • Das Antiquariat, in dem Wilsberg gedreht wird, ist regelmäßig ziel von Besuchergruppen.

    Foto: VHS Gronau
  • Wilsberg

    Foto: ZDF
  • Privatdetektiv Wilsberg (Leonard Lansink) recherchiert auf einem Bauernhof. Hier hofft er, Hinweise in der Mordsache zu finden.

    Foto: ZDF
  • "Wilsberg - Dorfliebe"

    Foto: ZDF / Thomas Kost
  • Wilsberg und Ekki.

    Foto: ZDF / Guido Engels
  • Folge "Frischfleisch": Kommissarin Springer (Rita Russek) ist dringend auf die Hilfe ihres speziellen Freundes Georg Wilsberg (Leonard Lansink) angewiesen.

    Foto: ZDF / Thomas Kost
  • In Münster mischt sich Schauspieler Leonard Lansink gerne unters Volk - wie hier beim Promikellnern an den Aaseeterassen.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Auch in der Redaktion der Westfälischen Nachrichten wurden bereits gedreht.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Am 11. November 2015 lesen Leonard Lansink und Jürgen Kehrer im Cineplex-Kino in Münster aus dem neuen Wilsberg-Krimi "Ein bisschen Mord muss sein".

    Foto: Gunnar A. Pier

Vier neue Folgen im Jahr 2021

Während zwei bereits abgedrehte Folgen noch in diesem Jahr ausgestrahlt werden sollen, werden die beiden neuesten im kommenden Jahr im ZDF zu sehen sein. Weitere Dreharbeiten – natürlich unter Corona-Bedingungen – sind für diesen Herbst geplant, gleich vier neue Folgen werden 2021 gedreht.

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