Nach Explosionen
Bistum Münster spendet 150.000 Euro an Beirut-Opfer

Münster -

Mit einer Spende in Höhe von 150.000 Euro unterstützt das Bistum Münster die Soforthilfe für die von der schweren Explosion in Beirut betroffenen Menschen.

Donnerstag, 06.08.2020, 20:30 Uhr
Nach Explosionen: Bistum Münster spendet 150.000 Euro an Beirut-Opfer
Große Teile der Hauptstadt des Libanons sind nach den schweren Explosionen zerstört. Foto: dpa

„Die Bilder der Explosion in Beirut mit ihrer unfassbaren Wucht und ihren verheerenden Auswirkungen, vor allem aber der Anblick der verletzten und verstörten Menschen sowie der Gedanke an die vielen Todesopfer, lassen uns nicht kalt“, sagt Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp, „wir hoffen, dass unsere Spende einen Beitrag leistet, um den Menschen in all dem Elend und der Zerstörung eine Perspektive zu bieten.“

Medikamente benötigt

Die Überweisung der Spende an das Hilfswerk Caritas international hat das Bistum am 6. August auf den Weg gebracht. Laut einer Mitteilung der Caritas vom selben Tag werden vor Ort vor allem Medikamente dringend benötigt.

In mehreren Gesundheitszentren im Land versorgt die Caritas Libanon, mit der Caritas international als Auslandshilfe-Abteilung der deutschen Caritas seit vielen Jahren eng zusammen arbeitet, vor allem syrische Flüchtlinge. Die zwei Zentren in Beirut sind unversehrt geblieben und konnten unmittelbar Hilfe leisten. Zudem sind zwei mobile Einheiten in der Stadt unterwegs. Caritas Libanon verfügt zudem über ein weites Netz an Freiwilligen, die sofort mit der Verteilung von Mahlzeiten und Aufräumarbeiten begonnen haben, heißt es in einer Pressemitteilung des Bistums.

Spenden an Caritas international zugunsten der Menschen in Beirut sind möglich auf das Konto bei der Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, BIC: BFSWDE33KRL oder online unter www.caritas-international.de.

Über 100 Tote nach Explosion in Beirut

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  • Nach einer verheerenden Explosion im Hafen von Beirut gibt es mindestens 100 Tote. Das libanesische Rote Kreuz meldete am Mittwochmorgen zudem etwa 4000 Verletzte.

    Foto: Hussein Malla/AP/dpa
  • Die Explosionen hatten am Dienstag Beirut und die umliegenden Gebiete erschüttert.

    Foto: Hassan Ammar/AP/dpa
  • Teile des Hafens wurden vollständig zerstört.

    Foto: Marwan Naamani/dpa
  • Ein Soldat spricht nach der Explosion mit einem verletzten Matrosen am Hafen.

    Foto: Hussein Malla/AP/dpa
  • Eine Krankenschwester trägt drei Babys aus einem beschädigten Krankenhaus.

    Foto: Bilal Jawich/XinHua/dpa
  • Beirut, in dessen Großraum schätzungsweise bis zu 2,4 Millionen Menschen leben, wurde zur „Katastrophen-Stadt“ erklärt.

    Foto: Hassan Ammar/AP/dpa
  • Ausgelöst haben könnte die schwere Explosion eine sehr große Menge Ammoniumnitrat.

    Foto: Hussein Malla/AP/dpa
  • Schätzungsweise 2750 Tonnen der gefährlichen Substanz seien jahrelang ohne Sicherheitsvorkehrungen im Hafen von Beirut gelagert worden, sagte Ministerpräsident Hassan Diab dem Präsidialamt zufolge.

    Foto: -/Dalati & Nohra/dpa
  • Ammoniumnitrat, das auch zur Herstellung von Sprengsätzen dient, kann bei höheren Temperaturen detonieren. Die Substanz dient zum Raketenantrieb und vor allem zur Herstellung von Düngemittel.

    Foto: Bilal Hussein/AP/dpa
  • Bei der Detonation hatte sich eine riesige Pilzwolke am Himmel gebildet.

    Foto: Hassan Ammar/AP/dpa
  • Eine Druckwelle breitete sich blitzschnell kreisförmig aus.

    Foto: Hassan Ammar/AP/dpa
  • Noch Kilometer weiter gab es Schäden.

    Foto: Hassan Ammar/AP/dpa
  • Für Beirut wurde ein zwei Wochen langer Notstand verhängt.

    Foto: Bilal Hussein/AP/dpa
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